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Standort konnte sich im
internationalen Wettbewerb behaupten
LANXESS AG errichtet neues Chemiewerk in Bitterfeld-Wolfen / Bis zu 200 neue
Arbeitsplätze

21.01.2010, Magdeburg – 10

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 010/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 010/10

 

 

 

Magdeburg, den 21. Januar 2010

 

 

 

Standort konnte sich im

internationalen Wettbewerb behaupten

LANXESS AG errichtet neues Chemiewerk in Bitterfeld-Wolfen / Bis zu 200 neue

Arbeitsplätze

 

 

 

¿Ich freue mich sehr darüber, dass

sich die LANXESS AG entschieden hat, in Bitterfeld-Wolfen weiter zu

investieren. Und ich bin stolz darauf, dass sich der Standort im

internationalen Wettbewerb so gut behaupten konnte. Die Investition wird nicht

nur die Wirtschaft der Region, sondern auch die des gesamten Landes stärken.

Zumal das Unternehmen auch Forschung und Entwicklung am Standort konzentriert

und damit dazu beiträgt, dass die

Wertschöpfung im Land ausgebaut und die Innovationspotenziale noch besser

entwickelt werden.¿ Das sagte Wirtschaftsminister

Dr. Reiner Haseloff heute in Bitterfeld-Wolfen auf einer Pressekonferenz anlässlich des ersten Spatenstichs

zur Errichtung eines neuen Chemiewerkes durch die LANXESS AG.

 

 

 

Das Unternehmen, das in Bitterfeld-Wolfen bereits ein hochmodernes Chemiewerk

besitzt, wird eine so genannte Membran-Filtrationstechnologie entwickeln

und produzieren. Mit der Membrantechnologie werden

unerwünschte Stoffe wie Nitrate, Pestizide, Herbizide, Viren, Bakterien und

kleinste Partikel aus dem Wasser gefiltert. Bei der Investitionsentscheidung

der LANXESS AG konnte sich der Standort Bitterfeld-Wolfen im internationalen

Wettbewerb gegen andere Standorte wie etwa in Spanien oder Singapur

durchsetzen. ¿Die guten Rahmenbedingungen sowie die geplanten Kooperationen mit

Hochschulen und Universitäten in der Region haben im Wettbewerb den Ausschlag

für Bitterfeld gegeben¿, sagte der Vorstandsvorsitzende der LANXESS AG, Dr. Axel

C. Heitmann , auf der Pressekonferenz. Der Neubau des Werkes geht Hand in Hand mit

einem intensiven Forschungs- und Entwicklungsprogramm, das LANXESS am Standort

und in der Region etabliert.

 

 

 

Das Investitionsvolumen für das

zukunftsweisende Projekt liegt nach Firmenangaben bei insgesamt rund 30

Millionen Euro, davon kommen bis zu sechs Millionen Euro Förderung vom Land

Sachsen-Anhalt. LANXESS schafft damit nach eigenen Angaben langfristig 200 neue

Arbeitsplätze am Standort Bitterfeld. Die neue Anlage soll Ende dieses Jahres

für eine neue Pilotierungs- und Entwicklungsphase angefahren werden. Im Jahr

2011 werden nach derzeitiger Planung die ersten Produkte auf den Markt kommen.

Auf insgesamt 4.000 Quadratmetern entstehen neben der neuen Produktionsanlage

auch Logistikflächen, Hightech-Labore und Büros.

 

 

 

Durch die für LANXESS

neue Membran-Filtrationstechnologie

erschließt der Konzern neue Anwendungsgebiete in der

Wasseraufbereitung. ¿Nutzbares Wasser wird weltweit zu einer knappen und damit immer

kostbareren Ressource. Durch diese für LANXESS wegweisende Investition in

Bitterfeld können wir nun zusätzliche Produkte für die Wasseraufbereitung

anbieten und damit unsere jetzt schon starke Marktposition weiter ausbauen¿,

sagte Heitmann.

 

 

 

¿Sachsen-Anhalt etabliert sich

damit weiter als exzellenter Standort nicht nur für die Chemieindustrie,

sondern auch für zukunftsweisende Umwelttechnologie¿, unterstrich Haseloff.

 

 

 

Mit rund 80

Mitarbeitern produziert LANXESS in Bitterfeld-Wolfen über seine

Tochtergesellschaft, die IAB Ionenaustauscher GmbH, bereits seit mehr als zehn

Jahren die leistungsstarken Ionenaustauscherharze der Marke Lewatit. Die

Bitterfelder Produktionsanlage ist die größte und weltweit modernste ihrer Art.

Die Hightech-Harze werden unter anderem in der Wasseraufbereitung, der

Energieerzeugung, der Mikroelektronik, im Trinkwasserbereich oder bei der

Lebensmittelaufbereitung eingesetzt.

 

 

 

 

 

Hintergrund

 

LANXESS ist ein führender

Spezialchemie-Konzern mit

Hauptsitz in Leverkusen (Nordrhein-Westfalen), der 2008 einen Umsatz von 6,58 Milliarden Euro

erzielte und rund 14.600 Mitarbeiter in 23 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen

ist an 46 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS

bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken,

Zwischenprodukten und Spezialchemikalien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

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