Staatssekretär zieht positive
Bilanz zum Programm "Partner von Morgen"
Schubert: Ausländische Studierende öffnen heimischen Unternehmen Tür zu neuen
Märkten
19.01.2010, Magdeburg – 6
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 006/10
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 006/10
Magdeburg, den 18. Januar 2010
Staatssekretär zieht positive
Bilanz zum Programm "Partner von Morgen"
Schubert: Ausländische Studierende öffnen heimischen Unternehmen Tür zu neuen
Märkten
Eine positive Bilanz zum Programm ¿Partner von
Morgen¿ hat Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert heute in Magdeburg
gezogen: ¿Das Programm bringt Ausländer, die an heimischen Universitäten und
Hochschulen studieren, mit kleinen und mittleren Unternehmen aus Sachsen-Anhalt
zusammen. Für diese Unternehmen und unser Land insgesamt hat das Programm
deshalb große außenwirtschaftliche Bedeutung. Sind doch die künftigen
Führungskräfte aus China, Rumänien oder der Ukraine mögliche Geschäftspartner
von morgen und können heimischen Unternehmen die Tür zu neuen Auslandsmärkten
öffnen¿, sagte Schubert.
Auch wenn die Globalisierung der Märkte infolge der
Wirtschaftskrise eine kurze Verschnaufpause eingelegt habe, werde sie doch
weiter unaufhaltsam voranschreiten. Schubert: ¿Damit stehen auch die
Hersteller, Zulieferer, Dienstleister und Händler in Sachsen-Anhalt vor
wachsenden Herausforderungen. Um im Wettbewerb erfolgreich zu bestehen, müssen
sie sich künftig noch stärker weltweit orientieren. Dafür werden neben
Informationen über Auslandsmärkte auch Sprachkenntnisse und Kompetenzen im
Umgang mit anderen Kulturen benötigt.¿ Genau dort setze das Programm ¿Partner
von Morgen¿ an. ¿Davon haben beide Seiten etwas: Mittelständische Betriebe aus
Sachsen-Anhalt können persönliche Kontakte zu Unternehmen im Ausland herstellen
und die Studierenden ihr theoretisches Wissen in der Praxis anwenden¿, betonte
der Staatssekretär. Gleichzeitig könne sich, wie im Fall der SBSK GmbH &
Co. KG, für die Studierenden auch eine Beschäftigungschance in den beteiligten
Unternehmen auftun. So plane das Schönebecker IT-Unternehmen für Anfang 2010
die Einstellung des chinesischen Partnerstudenten. Schubert: ¿Daneben sind im
vergangenen Jahr zahlreiche erfolgversprechende Kontakte zwischen heimischen
und ausländischen Unternehmen zustande gekommen. Gerade dieser persönliche
Kontakt ist beim Aufbau neuer Wirtschaftsbeziehungen ins Ausland Gold wert.¿
Hintergrund:
Das Programm ¿Partner von Morgen¿ wird seit 2000 in
Zusammenarbeit mit dem Magdeburger Büro der InWEnt gGmbH umgesetzt. Die Kosten
teilen sich das Wirtschaftsministerium sowie das Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Im Jahr 2009 beteiligten sich
zehn kleine und mittlere Unternehmen aus Sachsen-Anhalt sowie Studierende aus
China, Vietnam, Bulgarien, Rumänien und der Ukraine. Das Programm wird auch
2010 mit dem Schwerpunkt Asien und Osteuropa fortgesetzt.
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