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Mobiltelefone erpresst

12.01.2010, Magdeburg – 12

  • Polizeirevier Magdeburg

 

 

 

 

 

Polizeirevier Magdeburg - Pressemitteilung Nr.: 012/10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Polizeirevier Magdeburg -

Pressemitteilung Nr.: 012/10

 

 

 

Magdeburg, den 12. Januar 2010

 

 

 

Mobiltelefone erpresst

 

 

 

Am

gestrigen Montag gegen 17:20 Uhr wurden auf dem Willy-Brandt-Platz fünf

Jugendliche im Alter von 13-14 Jahren von einer anderen Gruppe Jugendlicher

angesprochen und unter Androhung von Gewalt zur Herausgabe von Bargeld und

Mobiltelefonen aufgefordert.

 

Die

sieben Angreifer im Alter von 13-17 Jahren verlangten zunächst Bargeld von den

Geschädigten. Nachdem diese durch vorzeigen ihrer Geldbörsen glaubhaft

versicherten mittellos zu sein, wurden sie zur Herausgabe von Mobiltelefonen

aufgefordert. Um die Ernsthaftigkeit der Forderung zu untermauern, drohten sie

mit dem ¿Verprügeln¿ von einem der Geschädigten. Aus Angst vor weiteren

Repressalien übergab die geschädigte jugendliche Gruppierung zwei Handys. Im

Anschluss wurden die Geschädigten genötigt mit in eine Straßenbahn zu steigen

und in Richtung Sudenburg zu fahren. Hier sollten dann die Jugendlichen, unter

Anleitung, selbst Raubdelikte durchführen und die ¿Beute¿ an die

Tatverdächtigen übergeben. Der geschädigten Gruppe gelang unmittelbar nach dem

Aussteigen aus der Straßenbahn die Flucht. Die nun informierte Polizei nahm

sofort die Ermittlungen auf. Von den sieben Tatverdächtigen konnten sechs

Jugendliche in Magdeburg in einer Gartenanlage sowie im Hauptbahnhof

festgestellt werden. Bei den Tatverdächtigen konnten Teile des Raubgutes

aufgefunden und sichergestellt werden. Die tatverdächtige Gruppierung stammt

aus einem Kinderheim in Apenburg-Winterfeld, wo die Jugendlichen bereits als

vermisst galten. Die Tatverdächtigen wurden an den Kinder- und Jugendnotdienst

übergeben. Sie haben sich nun wegen Räuberischer Erpressung zu verantworten.

(tk)

 

 

 

 

 

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