Sachsen-Anhalt stärkt seine
Wettbewerbsfähigkeit in Europa
11.12.2009, Magdeburg – 674
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 674/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 674/09
Magdeburg, den 11. Dezember 2009
Sachsen-Anhalt stärkt seine
Wettbewerbsfähigkeit in Europa
Das Land Sachsen-Anhalt hat bei Ausschreibungen der
Europäischen Kommission den Zuschlag für insgesamt sieben neue Projekte im
Rahmen des EU-Programms Interreg erhalten.
Europaminister Rainer Robra würdigt dieses Ergebnis
und betont: ¿Viele der Herausforderungen, vor denen Sachsen-Anhalt heute steht,
sind nicht mehr allein zu bewältigen. Mit Projektpartnern im Ausland können
Erfahrungen und neue Ideen ausgetauscht, die Stärken aller Beteiligten
miteinander verknüpft und so zielgerichteter Problemlösungen entwickelt werden.
Die Förderprogramme der Europäischen Union bieten dabei für Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt
vielfältige Chancen zur Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg. Umso
erfreulicher ist es, dass Sachsen-Anhalt in der zweiten Ausschreibungsrunde mit
gleich sieben Projekten eine der erfolgreichsten Regionen in Europa ist.
Darüber hinaus bieten die Projekte eine gute Möglichkeit, die europäische
Vernetzung Sachsen-Anhalts weiter zu verbessern und so enge
Kooperationsbeziehungen zum Nutzen unseres Landes aufzubauen.¿
Die aktuell genehmigten Projekte mit
sachsen-anhaltischer Beteiligung im Überblick:
1.) ¿YURA¿
Das Projekt unter Mitwirkung des
Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr zielt auf die Entwicklung von
Strategien zur Bindung junger Fachkräfte an die Region. Es soll einen Beitrag
gegen die anhaltende Abwanderung junger und gut qualifizierter Menschen leisten
und damit dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegen wirken.
2.) ¿Vital Landscapes¿
Hauptanliegen dieses Projektes unter
Federführung der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt ist die Förderung einer
nachhaltigen Entwicklung von Kulturlandschaften in Mitteleuropa durch die
gemeinsame (Weiter-)Entwicklung und beispielhafte Umsetzung innovativer
Methoden eines integrativen Landschaftsmanagements.
3.) ¿GovernEE¿
Ziel dieses Vorhabens ist die
Entwicklung von Strategien und Instrumenten zur Senkung des Energieverbrauches
in kommunalen Gebäuden und Einrichtungen, z. B. durch Einsatz von Techniken zur
Nutzung von Erneuerbaren Energien oder Erhöhung der Energieeffizienz. Es geht
dabei weniger um technische Innovation, als um die Verbesserung der
Entscheidungsprozesse und der Planungskompetenzen im Bereich Energieeffizienz
und eine Sensibilisierung der kommunalen Politikträger für dieses Thema. Aus
Sachsen-Anhalt ist die Stadt Quedlinburg am Projekt beteiligt.
4.) ¿PERIA¿
Die Fraunhofer Institut für
Fabrikbetrieb und -automatisierung Magdeburg ist Partner in diesem Projekt zur
Innovationsförderung. Dabei werden gemeinsam Methoden und Strategien für ein
besseres regionales Innovationsmanagement entwickelt, über das vor allem kleine
und mittlere Unternehmen Unterstützung bekommen sollen.
5.) ¿SIGMA for Water¿
In dieses Projekt ist die Merseburger
Innovations- und Technologiezentrum GmbH eingebunden. Ziel der Partner ist es,
auf der Grundlage guter Praxisbeispiele gemeinsam integrierte Maßnahmepläne zur
nachhaltigen Verbesserung der Wasserqualität und -versorgung zu entwickeln.
6.) ¿International Partnership Plattform¿
Das Projekt unter Federführung des
Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit zielt darauf ab, die Beteiligung der
Regionen an EU-Programmen außerhalb der Strukturfondsförderung zu erhöhen, was
gerade für Sachsen-Anhalt mit Blick auf die perspektivisch zurückgehenden
Fördermittel im Rahmen der Strukturfonds von großer Bedeutung ist.
7.) ¿ChemClust¿
Dieses Vorhaben, ebenfalls unter Federführung
des Wirtschaftsministeriums, soll der Verbesserung der Innovationskapazität der
Europäischen Chemiecluster dienen. Daneben wird die interregionale Vernetzung
der Chemiestandorte Mitteldeutschlands im Bereich Innovation unterstützt.
Mit den schon laufenden Interreg-Projekten sind
Partner aus Sachsen-Anhalt an insgesamt 13 Projekten beteiligt. Sie alle tragen
dazu bei, die Zielsetzung der Landesregierung zu erreichen, die
Wettbewerbsfähigkeit Sachsen-Anhalts in Europa zu stärken.
Hintergrund:
Bei Interreg IV B (Territoriale Zusammenarbeit)
wurden vom zuständigen Begleitausschuss des CENTRAL EUROPE Programms von
insgesamt 179 eingereichten Projektanträgen 37 genehmigt, drei davon mit
Partnern aus Sachsen-Anhalt.
Im Bereich Interreg IV C (Interregionale
Zusammenarbeit) bewilligte der Pogrammverwaltungsausschuss 74 von 481
eingereichten Projektanträgen aus ganz Europa. An vier der genehmigten Projekte
sind Partner aus Sachsen-Anhalt beteiligt. Damit hat Sachsen-Anhalt nach
Schleswig-Holstein die prozentual höchste Erfolgsquote aller deutschen Länder
erzielt.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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