Staatssekretär Pleye prämiert die
drei besten Geschäftskonzepte 2009
Sieger im Businessplanwettbewerb stehen fest: Erster Platz geht an Gründerteam
aus Halle
04.12.2009, Magdeburg – 235
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 235/09
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 235/09
Magdeburg, den 3. Dezember 2009
Staatssekretär Pleye prämiert die
drei besten Geschäftskonzepte 2009
Sieger im Businessplanwettbewerb stehen fest: Erster Platz geht an Gründerteam
aus Halle
Der fünfte landesweite Businessplanwettbewerb ist
heute Abend mit der Prämierung der besten Businesspläne zu Ende gegangen. Das
beste Geschäftskonzept kommt vom Gründerteam ¿Nonlin¿ aus Halle. Platz 2 ging
an ¿NH DyeAGNOSTICS¿ (Halle). Über den gemeinsamen dritten Platz konnten sich
die ¿Company in move¿ (Leitzkau) sowie ¿Pferdewärts¿ (Magdeburg) freuen.
Insgesamt hatten die Juroren 24 Geschäftskonzepte zu bewerten.
¿Der
Businessplanwettbewerb ist eine wichtige Plattform, um Gründergeist zu stärken
sowie kreativ und unternehmerisch denkende Köpfe ausfindig zu machen und zu
motivieren¿, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Pleye während der
Festveranstaltung im Magdeburger Gesellschaftshaus. ¿Die innovativen
Geschäftsideen von heute sind die wachstumsstarken Unternehmen von morgen.
Jedoch reicht eine gute Idee allein nicht aus, um im Wettbewerb bestehen zu
können. Deshalb ist es wichtig, dass die vielen guten Geschäftsideen im
Rahmen des Wettbewerbs in einen Businessplan überführt und von unabhängigen
Juroren bewertet werden. Durch das qualifizierte Feedback lassen sich Chancen,
aber vor allem auch Risiken der Unternehmensgründung aufdecken.¿
Hintergrund:
Der
Businessplanwettbewerb ist eine Maßnahme der ego.-Existenzgründungsoffensive
und wird aus Mitteln des Landes sowie des Europäischen Sozialfonds finanziert.
Auch in der fünften Wettbewerbsrunde bekamen Gründer aller Branchen kostenfrei
individuelle Beratungsstunden und Seminare. Die Preisgelder in Höhe von
insgesamt 15.000 Euro wurden von der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH,
der KfW-Bankengruppe, der Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt, der
Sparkassenbeteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt, der Investitionsbank
Sachsen-Anhalt, der Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt und der Volksbank Stendal
zur Verfügung gestellt. Seit dem ersten Durchlauf im Jahr 2005 wurden insgesamt
mehr als 500 Gründungsprojekte bei der Erstellung eines Businessplanes
unterstützt. Projektträger war bislang die Hochschule Magdeburg-Stendal. Ab
dem kommenden Jahr wird der Wettbewerb unter der Regie der Investitionsbank
Sachsen-Anhalt veranstaltet.
Die drei besten Businesspläne
Platz 1 : Nonlin , Stefan Mucha,
Gunter Schenck, Thomas Püschel (Halle)
Das Gründerteam will Computer-Simulationen von
Stahlbetonstrukturen anbieten, die den Kunden aus der Bauindustrie
Kosteneinsparungen in Millionenhöhe ermöglichen. Mithilfe eines selbst
entwickelten Beton-Materialmodells sollen u.a. Form und Abmessungen optimiert,
Materialmengen reduziert, die Lebensdauer von Betonstrukturen ermittelt oder Versuche
simuliert werden.
Platz 2 : NH DyeAGNOSTICS , Dr. Jan
Heise und Dr. Kai Naumann (Halle)
Das Unternehmen aus dem Bereich Life
Science/Biotechnologie bietet weltweit ein neues System für die
Protein-Forschung an, das einen wichtigen Beitrag leistet, Krankheiten und
Entwicklungsstörungen zu erkennen und zu erforschen. Neben dem Vertrieb von
Premium Life Science Produkten werden auch Dienstleistungen (Antragsforschung
und Beratung) angeboten.
Platz 3 : Company in move , Bodo
Unger und Claudia Dreher (Leitzkau) und Pferdewärts , Anne Goldammer
(Magdeburg)
Bewegung und körperliche Fitness stehen im Fokus
der Company in move. In langfristig angelegten Programmen betreuen
Profisportler und Experten die Mitarbeiter in Unternehmen mit dem Ziel, deren
Belastbarkeit und Wohlbefinden nachhaltig zu stärken und die Unternehmenskultur
durch Teamgeist, Kollegialität, Fairness und Gesundheit zu bereichern.
Das Unternehmen ¿Pferdewärts¿ bietet Seminare mit
Pferden als Co-Trainer zur Entfaltung eigener Potenziale und Selbsterkenntnis
an. In Horsemanship-Kursen lernen Kunden zudem den fairen und artgerechten
Umgang mit den Tieren und, wie sie eine vertrauensvolle Beziehung zum Pferd
aufbauen.
Plätze 4 bis 6
Helionat eG , Jörg Dahlke, Michael Schmidt, Uwe Zischkale (Magdeburg)
Das Kerngeschäft der Helionat eG ist die Installation
größerer Solarstromanlagen in verschiedenen Kommunen Mitteldeutschlands. Dabei
steht neben der Erzeugung von solarem Ökostrom und aktiver Bürgerbeteiligung
die Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe im Vordergrund. So kommen
ausschließlich Module aus Sachsen-Anhalt zum Einsatz. Ein Schwerpunkt ist das
Projekt ¿Solare Bildungsoffensive¿ mit der Installation von Solaranlagen an
Schulen sowie Workshops und Informationsveranstaltungen.
Jukam ,
Jens Fischer, Jörg Wiesner und
Jens-Uwe Zobel (Halle)
Jukam ist ein regionales Stellenportal, das sich an
Unternehmen, Organisationen sowie Young Professionals in Mitteldeutschland
richtet. Zentraler Bestandteil von Jukam ist der Mitteldeutsche Karriereatlas.
Hier werden Unternehmen mit Standorten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
als attraktive Arbeitgeber präsentiert.
Friedrich Service UG , Jens Friedrich, Christina Friedrich, Tobias Pieper (Magdeburg)
Von Stress und Hektik möchten Jens und Christina Friedrich sowie Tobias Pieper ihre Auftraggeber befreien. Sie übernehmen
Dienstleistungen wie Haushaltshilfe oder Gartenpflege und sparen ihren Kunden
damit Kraft und Zeit.
Pressekontakt:
Businessplanwettbewerb Sachsen-Anhalt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Stefanie Soledad
Marksteiner
Tel.: 03931/21874876; Fax: 03931/21874877
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