Sachsen-Anhalt präsentiert neues
Projektfinanzierungsprogramm der Investitionsbank für Film- und
Fernsehproduktionen
03.12.2009, Magdeburg – 663
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 663/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 663/09
Magdeburg, den 3. Dezember 2009
Sachsen-Anhalt präsentiert neues
Projektfinanzierungsprogramm der Investitionsbank für Film- und
Fernsehproduktionen
Sachsen-Anhalt ermöglicht ab sofort über das
Darlehensprogramm IB ProMi die anteilige Finanzierung von Film- und
Fernsehproduktionen durch Darlehen der Investitionsbank. Die projektorientierte
Finanzierung dient der Schließung von bestehenden Finanzierungslücken bei
Vorhaben, deren Verwertungspotential und wirtschaftliche Erfolgsaussichten eine
Rückführung des Darlehens erwarten lassen. Die Darlehensvergabe erfolgt
grundsätzlich zusammen mit einer weiteren Bank. Damit wird das bereits im
Februar 2009 gestartete Programm ¿Impuls Medien¿ der Investitionsbank, das der
Finanzierung sachsen-anhaltischer Medienunternehmen dient, ergänzt.
Aus Anlass der Veröffentlichung der für das
Programm maßgeblichen Vergabegrundsätze der Investitionsbank erklärte
Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständiger
Landesminister: ¿Die Medienwirtschaft hat sich in unserem Land aus kleinen
Anfängen gut entwickelt. Besonders in Halle konnte durch eine Vielzahl
aufeinander abgestimmter wirtschaftspolitischer Maßnahmen ein attraktiver Medienstandort
geschaffen werden.¿ Die kleinen und mittleren Unternehmen der Medienbranche
bieten hochwertige Arbeitsplätze und erzeugen weitere wirtschaftliche Effekte.
Mit der neuen Projektfinanzierung wird es möglich, wirtschaftlich noch
interessantere Kino- und Fernsehfilme in Sachsen-Anhalt zu realisieren. Alle
wissenschaftlichen Untersuchungen der letzten Zeit haben zum Ergebnis, dass
immaterielle Wirtschaftsgüter für eine moderne Volkswirtschaft immer wichtiger
werden. Im Anschluss an das ¿Europäische Jahr der Kreativität und Innovation¿,
das jetzt zu Ende geht, wird die Europäische Union ihre Strategie besonders auf
diesen Sektor ausrichten. ¿Wir verfügen ab sofort mit der Projektfinanzierung
IB ProMi und dem Unternehmenskredit Sachsen Anhalt IMPULS MEDIEN über zwei
Finanzierungsprogramme der Investitionsbank, mit denen wir die Chancen des
Landes verbessern wollen, an dieser Entwicklung noch stärker teilzuhaben.
Unverändert bleibt es bei unserer Beteiligung an der Mitteldeutschen
Medienförderung GmbH, die von den mitteldeutschen Ländern, dem MDR und dem ZDF
getragen wird, denn diese Gesellschaft hat einen zusätzlichen
kulturwirtschaftlichen Förderzweck für Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen¿,
sagte Staatsminister Robra.
Die Prüfung der Projektanträge wird durch die
Investitionsbank erfolgen. Der Geschäftsleiter der Investitionsbank, Manfred
Maas, erklärte dazu: ¿Wir stellen hohe Anforderungen an die Qualität der
Projekte und erwarten, dass Antrag stellende Filmproduzenten bereits Erfahrung
mit kommerziell erfolgreichen Projekten mitbringen.¿ Auf Grund der für die
Investitionsbank neuen Branche und der Komplexität der Materie werde man das
Know-how externer Sachverständiger nutzen, um bei den eingereichten Projekten eine ausreichende Rentabilitätsprognose und einen angemessenen
volkswirtschaftlichen Effekt für das Land sicherzustellen.¿ Das neue
Projektfinanzierungsprogramm ergänze in idealer Weise das bereits seit Februar
dieses Jahres angebotene Finanzierungsprogramm Sachsen-Anhalt IMPULS MEDIEN zur
Unterstützung der Investitionen hier ansässiger Medienfirmen. Mit der
Vorstellung des IB ProMi wurde auch dieses Programm im Auftrag des Landes
nochmals in seinem Leistungsumfang erweitert. ¿Als Förderbank des Landes
Sachsen-Anhalt wollen wir damit helfen, den bisherigen Erfolg dieser Branche
noch weiter auszubauen¿, hob Investitionsbank-Geschäftsleiter Manfred Maas
hervor.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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