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Kabinett wurde über Optimierung
der Altlastensanierung unterrichtet: Land ist mit der MDSE gut aufgestellt

01.12.2009, Magdeburg – 654

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 654/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 654/09

 

 

 

Magdeburg, den 1. Dezember 2009

 

 

 

Kabinett wurde über Optimierung

der Altlastensanierung unterrichtet: Land ist mit der MDSE gut aufgestellt

 

 

 

Das Landeskabinett hat heute in Magdeburg den Bericht der

Projektgruppe zur Optimierung der Altlastensanierung entgegengenommen. Dabei

informierte Jürgen Stadelmann, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft

und Umwelt, als Leiter der Steuerungsgruppe über die Entwicklung der

landeseigenen Mitteldeutschen Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH

(MDSE). Er schätzte dabei ein, dass Sachsen-Anhalt bei der Altlastensanierung

mit der MDSE gut aufgestellt sei. Stadelmann: ¿Die Maßnahmen zur Optimierung

greifen.¿ Das sichere die Arbeit der MDSE langfristig und garantiere durch die

enge Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Altlastenfreistellung (LAF) die

Fortführung der bisher erfolgreichen Altlastensanierung in Sachsen-Anhalt, so

der Staatssekretär.

 

Stadelmann sagte, dass die Steuerungsgruppe seit 2005

arbeite und Vorschläge zur Optimierung der Einrichtung unterbreite. So konnten

in den vergangenen zwei Jahren Verwaltungsabläufe im Zusammenwirken mit der LAF

vereinfacht worden. Dazu zähle, dass für mehrere Teilprojekte statt Einzel-

auch Sammelanträge möglich seien. Für alle Liegenschaften der MDSE bestehe eine

¿Generalfreistellung¿ und Sanierungsleistungen können inzwischen pauschaliert

abgerechnet werden. Gemeinsam werde ein Datenpool genutzt, so Stadelmann.

 

Stadelmann informierte, dass durch Beteiligungen an

anderen Unternehmen wie der GSA und der C.A.R.E Biogas GmbH zusätzliche Optimierungen

wie auch Einkünfte ermöglicht werden konnten. Die MDSE setze bei der

Nachnutzung von Altdeponien auf den Anbau nachwachsender Rohstoffe. Weitere Einnahmen

seien dadurch gesichert, dass der Deponiebetrieb auf der Hochhalde Schkopau bis

Ende 2012 verlängert werden konnte. Stadelmann: ¿Damit hat und kann die MDSE

insgesamt auf Veränderungen im Haushalt, am Markt und bei rechtlichen

Rahmenbedingungen entsprechend reagieren.¿

 

 

 

Hintergrund:

 

Die Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft

mbH (MDSE) nimmt Aufgaben der Entsorgung und der Altlastensanierung in

Sachsen-Anhalt wahr. Dazu betreibt die MDSE Deponien, darunter auch die

Sonderabfalldeponie auf der Hochhalde Schkopau. Sie vermarktet zudem

revitalisierte Altstandorte. Sie arbeitet eng mit der Landesanstalt für

Altlastenfreistellung (LAF) zusammen, die die unterschiedlichen behördlichen

Aktivitäten des Landes Sachsen-Anhalt im Altlastenbereich bündelt.

 

Sachsen-Anhalt zählt zu den besonders stark von Altlasten

und deren ökologische Auswirkungen betroffenen Bundesländern. Bis Ende 2009

fließen ca. 950 Millionen Euro in die Planung, Untersuchung und Sanierung im

Rahmen der Altlastenfreistellung.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei

des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de