Innenministerium unterstützt Straßenbau im
Landkreis Börde mit mehr als 86.000 Euro
25.11.2009, Magdeburg – 232
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 232/09
Ministerium des Innern -
Pressemitteilung Nr.: 232/09
Magdeburg, den 25. November 2009
Innenministerium unterstützt Straßenbau im
Landkreis Börde mit mehr als 86.000 Euro
Kreis profitiert vom neuen
Finanzausgleichsgesetz
Der
Landkreis Börde erhält vom Innenministerium mehr als 86.000 Euro zur Erbringung
seines Eigenanteils für den vom Bund geförderten Kreisstraßenausbau. Das teilte
der Pressesprecher des Ministeriums, Martin Krems, mit. Mehr als 61.000 Euro
fließen in den Ausbau der Kreisstraßen 1145, 1372 und 1373 (Ortsdurchfahrt
Sommersdorf), weitere 25.000 Euro in den Ausbau der L 1163 zwischen der B 81
und Schleibnitz.
¿Das
Land unterstützt mit solchen Zahlungen Kommunen, die ¿ wie hier der Landkreis
Börde ¿ den notwendigen Eigenanteil geförderter Straßenbaumaßnahmen aus eigener
Kraft finanziell nicht erbringen können, so dass ein Wegfall der Förderung
droht¿, sagte Krems. Auf der Grundlage des sogenannten Entflechtungsgesetzes
gewährt der Bund Finanzhilfen für kommunale Verkehrsinvestitionen. Dabei muss
der Antragssteller einen Eigenanteil in Höhe von 25 Prozent der benötigten
Finanzmittel erbringen. Ist er dazu finanziell nicht in der Lage, kann er nach
dem sachsen-anhaltischen Finanzausgleichsgesetz (FAG) eine Zuwendung des Landes
erhalten.
Wie
Krems hervorhob, wird der Landkreis Börde auch von der beabsichtigten
Neufassung des FAG profitieren. Durch das neue Gesetz sollen ab 2010 die
Zuweisungen an Landkreise, Städte und Gemeinden nicht mehr von der
Einnahmesituation des Landes abhängen. ¿Nach dem derzeitigen Stand der
Beratungen der Koalitionsfraktionen wird der Landkreis Börde im nächsten Jahr
durch das neue FAG mehr als 3,7 Millionen Euro mehr erhalten als nach der
bisherigen Gesetzeslage¿, so Krems. ¿Die Zuweisungen des Landes werden 2010
voraussichtlich über 53,9 Millionen Euro liegen.¿ Die erhöhten Zahlungen an die
Landkreise sollten auch dazu dienen, die Kreisumlagen zu senken. ¿In
Sachsen-Anhalt zahlen die kreisangehörigen Städte und Gemeinden bislang die
höchste Kreisumlage von allen Bundesländern¿, sagte der Pressesprecher.
Risiken
für die Kommunen sieht Krems dagegen in den Steuerplänen der neuen
Bundesregierung. ¿Die Gewerbesteuer ist für die Städte und Gemeinden ein
unverzichtbarer Teil ihrer Finanzausstattung. Wenn sie wie geplant gestrichen
wird, werden Kommunen bestraft, die gute Rahmenbedingungen für die heimische
Wirtschaft zu bieten haben¿, sagte Krems. Das betreffe gerade auch Städte und
Gemeinden des Landkreises Börde. So gehöre nach den Berechnungen des
Statistischen Landesamtes Oebisfelde zu den Kommunen im Land, in denen sich die
Gewerbesteuereinnahmen im ersten Halbjahr 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum
gegen den Landestrend mehr als verdreifachten.
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