Innungstag der
Kreishandwerkerschaft Anhalt-Bitterfeld
Ministerpräsident Böhmer: Handwerk übernimmt soziale Verantwortung vor Ort
20.11.2009, Magdeburg – 629
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 629/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 629/09
Magdeburg, den 21. November 2009
Innungstag der
Kreishandwerkerschaft Anhalt-Bitterfeld
Ministerpräsident Böhmer: Handwerk übernimmt soziale Verantwortung vor Ort
¿Für die Handwerksbetriebe ist es eine Frage der sozialen
Verantwortung, auch in schwierigen Zeiten an ihren Beschäftigten festzuhalten.
Das unterstreicht, dass das Handwerk in den Regionen und Kommunen fest
verwurzelt ist.¿ Das sagte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer heute in
seiner Festrede beim Innungstag der Kreishandwerkerschaft Anhalt-Bitterfeld in
Zerbst.
¿Die soziale Verantwortung zeigt sich auch darin, dass das
Handwerk es als selbstverständliche Aufgabe ansieht, junge Menschen
auszubilden. Handwerksbetriebe nehmen bei der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen
einen Spitzenplatz ein ¿ jeder dritte Lehrling in Sachsen-Anhalt wird vom
Handwerk ausgebildet. Ein Stück Eigennutz ist natürlich dabei, denn die
Unternehmen wissen, dass sie nur auf diese Weise ihre Zukunftsfähigkeit sichern
können¿, so Böhmer.
¿Am Ausbildungsmarkt können wir in besonders deutlicher
Form die demografische Entwicklung unseres Landes erkennen. Bis vor kurzem
konnten die Unternehmen ihre Auszubildenden noch unter vielen Bewerbern
auswählen. Jetzt ist eine Situation absehbar, in der qualifizierte Bewerber
sich den Betrieb aussuchen können¿, so der Ministerpräsident.
¿Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zeigt sich
die Bedeutung des Handwerk als stabiler wirtschaftlicher Faktor¿, betonte
Böhmer. ¿Nach der Wende war es vor allem dem Handwerk zu verdanken, dass der
damalige wirtschaftliche Einbruch nicht noch schlimmer ausfiel. Auch in der gegenwärtigen
Wirtschafts- und Finanzkrise stabilisieren die vielen Handwerksunternehmen in
Sachsen-Anhalt mit ihren rund 140.000 Beschäftigten unsere Gesamtwirtschaft.¿
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Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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