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Veranstaltung ?Macher und
Möglichkeiten? zieht positive Bilanz
20 Jahre nach dem Mauerfall: Langwieriger industrieller Neuaufbau trägt jetzt
Früchte

09.11.2009, Magdeburg – 212

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 212/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 212/09

 

 

 

Magdeburg, den 4. November 2009

 

 

 

Veranstaltung ¿Macher und

Möglichkeiten¿ zieht positive Bilanz

20 Jahre nach dem Mauerfall: Langwieriger industrieller Neuaufbau trägt jetzt

Früchte

 

 

 

¿Selbst uns, die wir in der DDR gelebt

und gearbeitet haben, wurde erst nach der Wende so richtig bewusst, wie

heruntergewirtschaftet Honeckers Staat war. In den Städten zerfielen die

Zentren und in den Fabriken wurde auf Verschleiß gefahren. All das ist gut zu

wissen, um den Begriff Erfolgsgeschichte für die Zeit seit 1990 nachvollziehen

zu können. Und der Aufbau Ost ist eine Erfolgsgeschichte. Wer sich umschaut im

Land, hat den Wandel vor Augen.¿ Das sagte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang

Böhmer auf der Veranstaltung ¿Macher und Möglichkeiten ¿ Sachsen-Anhalts

Wirtschaft von 1989 bis 2009¿, die heute in Magdeburg stattfand. Das

Wirtschafts- und Arbeitsministerium hatte den 20. Jahrestag des Mauerfalls zum

Anlass genommen, gleichermaßen zurück und nach vorn zu schauen und eine

Plattform für einen Austausch zwischen gestandenen Unternehmerpersönlichkeiten

und jungen Menschen in Sachsen-Anhalt zu bieten.

 

 

 

Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff

verwies auf den besonders schwierigen Neustart in Sachsen-Anhalts Wirtschaft

aufgrund der vorherrschenden Großkombinatsstrukturen. ¿Der langwierige

industrielle Neuaufbau trägt jetzt Früchte. Die traditionellen

Industriebranchen Chemie und Maschinenbau nehmen neben der Ernährungsindustrie

wieder einen wichtigen Platz in der Wirtschaftsstruktur ein. Daneben entwickeln

sich neue und zukunftsträchtige Branchen wie zum Beispiel im Bereich der Erneuerbaren

Energien. Sachsen-Anhalt ist ein moderner Wirtschafts- und

Wissenschaftsstandort, in dem Unternehmen die besten Bedingungen vorfinden und

jungen Menschen eine Perspektive geboten wird.¿

 

 

 

Im Zentrum der Veranstaltung standen

die Themen ¿Unternehmensentwicklung¿, ¿Existenzgründung¿, ¿Fachkräftesicherung¿

und ¿Medienwirtschaft¿, die in vier Foren diskutiert wurden. Die Moderation

hatte der bekannte Journalist Prof. Ulrich Wickert, Hochschule

Magdeburg-Stendal. Böhmer und Haseloff sprachen Grußworte. Geladen waren u. a.

auch Dr. Lothar Petermann, Förderanlagen Magdeburg GmbH, Dr. Heike Grimm,

Erfurt School of Public Policy, Ilona Wegener und Maik Nasarzewski, Teilnehmer

an Meisterkursen, und Heike Wiehle-Timm, Produzentin des Films ¿Liebe Mauer¿, dessen

Dreharbeiten in Halle als abschließender Höhepunkt in einer exklusiven

Vorstellung auf der Veranstaltung gezeigt wurden.

 

 

 

Die positive Entwicklung der Wirtschaft

zeigt sich besonders gut in der Industrie. Dort hat sich der Gesamtumsatz bis

2008 im Vergleich zu 1991 nahezu vervierfacht. Rund 130.000 Menschen sind heute

in der heimischen Industrie beschäftigt.

 

 

 

Entwicklung von Beschäftigung,

Umsatz und Export im Bereich Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe (Betriebe mit

20 und mehr Beschäftigten)

 

 

 

Im Jahr 2008 wurde in Sachsen-Anhalt

ein Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 53,8 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit lag

es mehr als zweieinhalbfach so hoch wie 1991.

 

 

 

 

 

Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen

 

 

 

 

 

 

 

Impressum:

 

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39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567 - 43 16

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Mail:

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