Aeikens begrüßt Absage an
Umsatzsteuerpflicht für Abwasserbeseitigung
06.11.2009, Magdeburg – 171
- Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:
171/09
Ministerium für Landwirtschaft und
Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 171/09
Magdeburg, den 4. November 2009
Aeikens begrüßt Absage an
Umsatzsteuerpflicht für Abwasserbeseitigung
Magdeburg. Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Dr.
Hermann Onko Aeikens hat begrüßt, dass die neue Bundesregierung Aufgaben der Daseinsvorsorge nicht über bestehende Regelungen hinaus steuerlich belasten will. Er sagte
heute in Magdeburg auf einer Konferenz zum Tag der Wasserwirtschaft, dieser
Passus im Koalitionsvertrag laufe auf eine Absage an eine Umsatzsteuerpflicht der Abwasserbeseitigung hinaus. Hintergrund ist die Absicht der Bundesregierung, bei der Umsatzsteuer Wettbewerbsgleichheit zwischen kommunalen und privaten Anbietern herzustellen.
Öffentliche Abwasser- und Abfallentsorger müssen bislang keine Umsatzsteuer
bezahlen. Er könne ein Steuerpflicht für die Abwasserbeseitigung nicht
befürworten.
Aeikens:
¿Eine Steuer in Höhe von 19 Prozent würde zu höheren Abwassergebühren und damit
zu einer höheren Gebührenbelastung der Verbraucher führen.¿ In Sachsen-Anhalt
käme noch hinzu, dass eine mögliche Gebührenentlastung durch den Vorsteuerabzug angesichts des erreichten Anschlussgrades nicht zum Tragen käme. Für den Bürger bedeutete das eine Gebührenerhöhung von etwa 13 Prozent.
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