Minister Haseloff: Bürgerarbeit
aus Sachsen-Anhalt hat sich durchgesetzt
26.10.2009, Magdeburg – 206
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 206/09
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 206/09
Magdeburg, den 26. Oktober 2009
Minister Haseloff: Bürgerarbeit
aus Sachsen-Anhalt hat sich durchgesetzt
Als ¿Erfolg für die Arbeitsmarktpolitik¿ wertet Sachsen-Anhalts
Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Reiner Haseloff die Tatsache, dass das
Projekt ¿Bürgerarbeit¿ Aufnahme in den Koalitionsvertrag der Bundesregierungsparteien
gefunden hat. ¿Erstmals ist es gelungen,
dass dieses in Sachsen-Anhalt entwickelte und erfolgreich vor drei Jahren
an mehreren Orten gestartete Projekt in geeigneten Regionen ganz Deutschlands
erprobt werden soll. Das ist gut für die Arbeitslosen, weil wir damit Arbeit
statt Arbeitslosigkeit finanzieren.¿
Haseloff unterstrich, dass es richtig sei, bei der Bekämpfung
der Arbeitslosigkeit neue Wege zu beschreiten und regional Spielräume zu
eröffnen. ¿Es ist aus meiner Sicht wünschenswert, dass das Modellprojekt ¿Bürgerarbeit¿
weiter optimiert wird und sich auch in Großstädten etablieren kann. Schließlich
können alle Beteiligten ¿ angefangen von den Arbeitslosen über die Kommunen bis
hin zu der Wirtschaft und den Steuerzahlern ¿ von Bürgerarbeit profitieren. Die
Anforderungen der Wirtschaft in einer hoch technisierten Welt werden immer
komplexer und anspruchsvoller. Nicht alle Menschen können damit Schritt halten.
Wir müssen auch für solche Mitbürgerinnen und Mitbürger Angebote bereithalten,
die ihnen ein sinnstiftendes Leben ermöglichen. Ein solches ¿Investment¿ ist
allemal zielführender als die schlichte Alimentation von Arbeitslosigkeit.¿
Zum Hintergrund:
Minister Haseloff war als Vertreter der
Landesregierung Sachsen-Anhalts Mitglied in der Arbeitsgruppe ¿Arbeit und
Soziales¿ der Koalitionsparteien und hat dort das Projekt
"Bürgerarbeit" vorgestellt und dafür geworben, es deutschlandweit einzuführen.
Die entsprechenden Passagen im Koalitionsvertrag
lauten:
¿Die Koalition wird zum Abbau der in
strukturschwachen Regionen ¿ vor allem Ostdeutschlands ¿ überproportionalen Langzeitarbeitslosigkeit
die Voraussetzungen dafür schaffen, dass neue Lösungsansätze des ¿Förderns und
Forderns¿ in größeren Kommunen erprobt werden können. Das Prinzip wird
konsequent und für die öffentliche Hand kostenneutral umgesetzt ¿ Wir wollen
die Vielzahl der bestehenden Arbeitsmarktinstrumente deutlich reduzieren. Unser
Ziel ist es, vor Ort ein hohes Maß an Ermessenspielraum ¿ kombiniert mit einem
wirksamen Controlling -- zu erreichen und dadurch die Integration in den
Arbeitsmarkt entsprechend den regionalen Bedingungen deutlich zu verbessern. Die
Koalition wird deshalb Voraussetzungen dafür schaffen, dass neue Lösungsansätze
wie z.B. die ¿Bürgerarbeit¿ oder marktgerecht ausgestaltete Vermittlungsgutscheine
ab Beginn der Arbeitslosigkeit erprobt werden können . Damit leisten wir
einen wichtigen Beitrag zu mehr Wachstum und Beschäftigung sowie zur
Stabilisierung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung. Wir begegnen den
Sorgen vieler Menschen vor Abstieg und Überforderung, indem wir marktgerechte
Arbeitsplätze fördern statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Das Prinzip des ¿Förderns
und Forderns¿ bleibt Maßstab unseres Handelns.¿
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