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Ministerpräsident Böhmer auf
?Fest der Technik?: Gemeinsam Interesse der Jugend an Technik stärken

26.10.2009, Magdeburg – 569

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 569/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 569/09

 

 

 

Magdeburg, den 24. Oktober 2009

 

 

 

Ministerpräsident Böhmer auf

¿Fest der Technik¿: Gemeinsam Interesse der Jugend an Technik stärken

 

¿90 Prozent der Ingenieure und Naturwissenschaftler würden

ihren Beruf ein zweites Mal wählen. Aber nur ein Bruchteil der jährlichen

Schulabgänger interessiert sich für technische und naturwissenschaftliche Studiengänge.¿

Auf diesen Widerspruch wies Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer beim

15. ¿Fest der Technik¿ des Landesverbandes Deutscher Ingenieure (VDI) heute in

Magdeburg hin. Er sagte weiter: ¿Für dieses geringe Technikinteresse gibt es

viele Ursachen und viele Verursacher, vom Elternhaus über die Schule bis zur

Hochschule. Aber wir dürfen uns nicht mit der Feststellung zufrieden geben.

Ohne technische und naturwissenschaftliche Eliten wird Sachsen-Anhalts Ziel als

Hochtechnologiestandort zur Illusion.¿

 

Böhmer würdigte den großen Anteil des VDI und seiner

Mitglieder am wirtschaftlichen Aufschwung Sachsen-Anhalts. Mit Sorge, so

Böhmer, sehe er momentan allerdings eine ausgeprägt starke Zurückhaltung von

Unternehmen bei der Einstellung von Ingenieuren, die ihr Studium erfolgreich

absolviert haben. ¿Wie wollen wir junge Ingenieure in Sachsen-Anhalt halten,

wenn nur wenige im Land Arbeit finden¿, fragte Böhmer. In Krisenzeiten, betonte

er, werden die Karten neu gemischt. ¿Da findet ein Ausleseprozess bei

Zulieferern und Endkunden statt, bei dem nicht interessiert, was das

Unternehmen künftig zu leisten vermag, sondern was es jetzt Neues zu bieten

hat. Es gibt aber nichts nennenswert Neues ohne einen wachsenden Stamm guter

Ingenieure und Techniker.¿

 

Für die Landesregierung, so Böhmer, hat die Innovations-

und Technologiepolitik einen hohen Stellenwert. Deshalb wurden die

Haushaltsmittel 2010/2011 für diesen Bereich sogar aufgestockt. ¿Den Nutzen¿,

so Böhmer, ¿haben kleine und große Unternehmen, aber auch Forschungseinrichtungen,

Hochschule und wirtschaftsnahe Technologie-Dienstleister.¿ Das sei zugleich eine

große Herausforderung an Schöpfergeist und Erfindungsreichtum.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes

Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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