100 Jahre
Arbeiter-Samariter-Bund/ Ministerpräsident Böhmer: ASB für unser Sozialwesen
unverzichtbar
23.10.2009, Magdeburg – 571
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 571/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 571/09
Magdeburg, den 23. Oktober 2009
100 Jahre
Arbeiter-Samariter-Bund/ Ministerpräsident Böhmer: ASB für unser Sozialwesen
unverzichtbar
Mit einer Festveranstaltung hat der Arbeiter-Samariter-Bundes
(ASB) in Magdeburg an sein 100-jähriges Gründungsjubiläum erinnert. Ministerpräsident
Prof. Dr. Wolfgang Böhmer würdigte die Arbeit des ASB: ¿Der
Arbeiter-Samariter-Bund gehört zu den wichtigsten sozialen Hilfsorganisationen
in Deutschland. Ohne Organisationen wie den ASB wäre unser Sozialwesen nicht
nur ein großes Stück ärmer, ich bin überzeugt, es wäre funktionsunfähig. Was
diese Organisationen, Vereine und Verbände alles tun, das könnten Staat und
Kommunen allein nie leisten.¿
Böhmer erinnerte daran, dass ein unverzichtbares Standbein
der Tätigkeit des ASB das ehrenamtliche Engagement sei. So seien in
Sachsen-Anhalt rund 600 Bürgerinnen und Bürger für den ASB ehrenamtlich tätig.
Ehrenamtliches Engagement sei ein Zeichen von Mitmenschlichkeit und Solidarität
in der Gesellschaft, betonte der Ministerpräsident.
Hintergrund
Die Arbeiter-Samariter-Bewegung entstand im Jahr 1888, als
sich Berliner Zimmerleute zusammenschlossen, um Lehrkurse über
Erste-Hilfe-Maßnahmen in Unglücksfällen anzubieten. Die Notfallrettung stand im
Mittelpunkt der Arbeit. Ab 1896 trat man unter dem Namen ¿Arbeiter-Samariter¿
auf. Nachdem sich weitere Arbeiter-Samariter-Gruppen gebildet hatten, schlossen
sich diese 1909 auf einer Gründungsveranstaltung in Magdeburg zum ¿Arbeiter-Samariter-Bund¿
zusammen. Erster Sitz des ASB wurde Berlin.
Heute hat der ASB seinen Sitz in Köln. Bundesweit hat er
1,1 Mio. Mitglieder (Sachsen-Anhalt 42.000). Er beschäftigt nach eigenen
Angaben in Deutschland rund 20.700 hauptamtliche Mitarbeiter (Sachsen-Anhalt
1.000) und hat 17.500 ehrenamtliche Helfer.
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Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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