Haftantrag gegen Tatverdächtigen
gestellt
19.10.2009, Magdeburg – 75
- Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord
Polizeidirektion Nord - Pressemitteilung Nr.: 075/09
Polizeidirektion Nord -
Pressemitteilung Nr.: 075/09
Magdeburg, den 19. Oktober 2009
Haftantrag gegen Tatverdächtigen
gestellt
Gemeinsame
Presserklärung der Staatsanwaltschaft Stendal und der Polizeidirektion
Sachsen-Anhalt Nord
091919-075-
MD/SAW Haftantrag gegen Tatverdächtigen gestellt
Die
zuständige Staatsanwaltschaft in Stendal hat am heutigen Tage Haftantrag zum
Nachteil eines 35-jährigen Mann aus Salzwedel gestellt, welcher dringend
verdächtig ist, seinen 47-jährigen Nachbarn getötet zu haben(siehe Presse-
meldung
unten anstehend). Der Haftantrag lautet auf Totschlag. Ein schriftliches
Obduktionsergebnis liegt derzeitig noch nicht vor. Es ist jedoch auf Grund der
Spurenlage und der Art der Verletzungen von einem Tötungsdelikt auszugehen. Der
35-jährige Tatverdächtige wird beschuldigt den 47-jährigen Geschädigten mit
einem Messer so schwer verletzt zu haben, dass er seinen Verletzungen erlag.
Der Verdächtige war zum Tatzeitpunkt nicht alkoholisiert. Er ist noch nicht
vorbestraft gewesen. Zur Motivlage können noch keine weiteren Angaben gemacht
werden. Weitere Ermittlungen stehen noch aus. (tk)
091918-074- MD/SAW Mann in leblosem
Zustand aufgefunden
In den Nachtstunden des heutigen
Sonntags, kurz nach 01:00 Uhr, wurde die Polizei in Salzwedel von einem Zeugen
über das Auffinden einer leblosen männlichen Person in der Stadt informiert.
Die Beamten begaben sich unverzüglich zum Fundort der Person. Der zeitgleich
informierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bei dem
Toten soll es sich um einen 47-jährigen Mann aus Salzwedel handeln. Erste
Untersuchungen vor Ort ergaben Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat.
Eine noch für den heutigen Sonntag geplante Obduktion des Toten soll nähere
Erkenntnisse zu den Todesumständen erbringen. Die Staatsanwaltschaft Stendal
sowie die Fachermittler der Zentralen Kriminalitätsbekämpfung der
Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord haben die Ermittlungen aufgenommen. (bro.)
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