30 Jahre Biosphärenreservat
Mittelelbe/ Ministerpräsident Böhmer: Naturschutz hat positive Effekte auf die
Wirtschaft
19.10.2009, Magdeburg – 549
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 549/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 549/09
Magdeburg, den 19. Oktober 2009
30 Jahre Biosphärenreservat
Mittelelbe/ Ministerpräsident Böhmer: Naturschutz hat positive Effekte auf die
Wirtschaft
¿Das 30-jährige Bestehen des Biosphärenreservats Mittlere
Elbe unterstreicht, dass es in der DDR neben dem vorherrschenden rücksichtslosen
Raubbau an der Natur durchaus auch engagierten Naturschutz gegeben hat. Der
Steckby-Lödderitzer Forst, aus dem das Biosphärenreservat Mittelelbe hervorgegangen
ist, und das Vessertal in Thüringen waren die ersten UNESCO-Schutzgebiete in
Deutschland insgesamt.¿ Das sagte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer
heute auf der Jubiläumsveranstaltung in Dessau-Roßlau.
¿Wenn wir in Sachsen-Anhalt mit unseren
UNESCO-Welterbestätten werben, sollten wir auch auf das Biosphärenreservat
Mittelelbe hinweisen, zu dem übrigens auch das Gebiet des Dessau-Wörlitzer
Gartenreichs gehört. Eine Zusammenarbeit der einzelnen Stätten in der Öffentlichkeitsarbeit
ist sinnvoll und wünschenswert. Hier im Dessauer Raum klappt die Kooperation
von Biosphärenreservat, Bauhausstiftung, Kulturstiftung Dessau-Wörlitz und
Stiftung Luthergedenkstätten schon sehr gut¿, so Böhmer.
¿Zur Umsetzung der Ziele des Biosphärenreservats fließen verstärkt
öffentliche Mittel in die betreffenden Regionen. Diese Investitionen können
auch positive wirtschaftliche Impulse bewirken. Beispielsweise bieten sich im
Schnittfeld von Tourismus und Naturerholung Möglichkeiten der Strukturverbesserung
des ländlichen Raumes. Allein das Dessau-Wörlitzer Gartenreich hat
beispielsweise mehr als eine Million Besucher pro Jahr. Der Elberadweg
durchzieht das Reservat auf einer Länge von 300 Flusskilometern¿, so der
Ministerpräsident.
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Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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