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Wirtschaftsminister betont große
Bedeutung der Erneuerbaren Energien
Haseloff bei Inbetriebnahme des Umspannwerks bei Stendal und Eröffnung des
VDI-Symposiums

01.10.2009, Magdeburg – 191

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 191/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 191/09

 

 

 

Magdeburg, den 1. Oktober 2009

 

 

 

Wirtschaftsminister betont große

Bedeutung der Erneuerbaren Energien

Haseloff bei Inbetriebnahme des Umspannwerks bei Stendal und Eröffnung des

VDI-Symposiums

 

 

 

Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff hat heute

in der Altmark auf zwei Veranstaltungen die große Bedeutung der Erneuerbaren

Energien für das Land Sachsen-Anhalt hervorgehoben. In Stendal (11.00 Uhr)

nahm er zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der E.ON-Avacon AG, Michael

Söhlke, dem Geschäftsführer von Vattenfall Europe Transmission, Wolfgang

Neldner, und Stendals Landrat Jörg Hellmuth das neue Umspannwerk

Stendal-West in Betrieb. In das Gemeinschaftsprojekt investieren

E.ON-Avacon und Vattenfall Europe Transmission insgesamt 50 Millionen Euro. Der

Neubau war aufgrund der starken Zunahme der Stromerzeugung aus regenerativen

Energien notwendig geworden. Schon heute überschreitet die installierte

Leistung der Windenergieanlagen im nördlichen Sachsen-Anhalt die Höchstlast des

dortigen Stromnetzes um das Doppelte. Bei starkem Wind wird also deutlich mehr

Strom eingespeist, als in der Region verbraucht werden kann.

 

 

 

¿Sachsen-Anhalt setzt seit langem auf Erneuerbare

Energien, sie schonen das Klima und schaffen Arbeitsplätze im Land. Ihre

verstärkte Nutzung stellt aber gleichzeitig neue Anforderungen an das

Stromnetz¿, sagte Haseloff. Durch den Neubau des Umspannwerkes könne der in der

Altmark erzeugte Strom auf kurzem Weg ins Stromnetz des Betreibers Vattenfall

eingespeist werden und müsse nicht den Umweg über den Knoten

Magdeburg/Wolmirstedt nehmen. ¿Die damit verbundene Entlastung der Leitung

zwischen diesem Knoten und Stendal sorgt für Versorgungssicherheit in der

Region und stellt sicher, dass künftig noch mehr regenerativ erzeugter Strom

ins Netz eingespeist werden kann.¿

 

 

 

Die elektrische Grundausstattung des Umspannwerkes

umfasst drei Transformatoren mit je 300 Megavoltampere (MVA), die dazugehörigen

Schaltanlagen sowie die Anbindung an vier 380-kV-Leitungen und sechs

110-kV-Leitungen. Parallel zum Neubau des Umspannwerks wurde die 32 Kilometer

lange Stromleitung zwischen Stendal und Gardelegen entlang der alten Trasse neu

gebaut. Dadurch soll die Übertragungsleistung deutlich steigen. 1.400 Tonnen

Stahl wurden für neue Maste verbaut sowie fast 600 Kilometer Seil verlegt.

 

 

 

Im Anschluss (14.00 Uhr) an die

Inbetriebnahme des Umspannwerks eröffnete der Minister zusammen mit dem

Vorsitzenden des Landesverbandes des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), Prof. Dr. Michael Schenk,

dem Landrat des Altmarkkreises Salzwedel, Michael Ziche, sowie Bürgermeister

Konrad Fuchs in Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel) das 15.

VDI-Symposium zum Thema ¿Energiewirtschaft und Umwelt¿. In seiner

Festansprache sagte er: ¿Die Energiepolitik des Landes zielt im Umfeld eines

liberalisierten und internationalen Energiemarktes auf die

Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit ab, wobei

alle Ziele gleichwertig sind. Die Voraussetzung für die Verwirklichung dieser

Ziele, ein ausgewogener Energiemix, haben wir geschaffen. Neben Erdgas und

Braunkohle spielen die regenerative Energieträger mit über 32 Prozent Anteil an

der Stromerzeugung eine immer bedeutendere Rolle.¿

 

 

 

Zu den Handlungeschwerpunkten der

Landesregierung gehörten neben der Steigerung der Energieeffizienz auch die

Förderung der Energieforschung im Bereich der Erneuerbaren Energien, so der

Minister weiter. Er nannte in diesem Zusammenhang den Aufbau des

Fraunhofer-Fraunhofer-Centers für Silizium-Photovoltaik in Halle/Schkopau, die

zahlreichen dualen Studiengänge an den Fachhochschulen und Hochschulen des

Landes und das Projekt ¿Harz.EE-mobility¿, das Technologien entwickelt, um

Strom bei großem Angebot in Autobatterien zwischenzuspeichern. ¿Wir sind das

Land der Erneuerbaren Energien und streben nun an, auch das Land der

regenerativen Speichertechnologien zu werden¿, sagte Haseloff.

 

 

 

 

 

 

 

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