Verkehrsminister Daehre: Neue
Sandauer Brücke beseitigt Nadelöhr in der Region Havelberg
25.09.2009, Magdeburg – 139
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
139/09
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 139/09
Magdeburg, den 25. September 2009
Verkehrsminister Daehre: Neue
Sandauer Brücke beseitigt Nadelöhr in der Region Havelberg
Nach rund 20 Monaten
Bauzeit wird heute in Havelberg (Landkreis Stendal) die Sandauer Brücke im Zuge
der B107 frei gegeben. ¿Mit dem Ersatzneubau der Sandauer Brücke vollenden wir
eines der zur Zeit bedeutendsten Verkehrsvorhaben in unserem Land¿, sagte
Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre bei der Verkehrsfreigabe.
Die B107 stelle den wichtigsten Anschluss der Stadt an das nördliche und
südliche überregionale Straßennetz dar.
Nach Auskunft des
Ministers wurden rund elf Millionen Euro in das neue Bauwerk investiert. Dabei
sei auch die Sicherheit der nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer entscheidend
verbessert worden, sagte Daehre. Durch die neue Brücke werde ein Nadelöhr
beseitigt, fügte er hinzu. Im Rahmen der Bauarbeiten sei auch die B107 erneuert
und die im Brückenbereich einmündenden Straßen an die neue Trasse angepasst
worden.
Seit Januar 2008 wurden
zuerst die Widerlager sowie der Mittelpfeiler der Brücke errichtet. Die
Stahlkonstruktion wurde auf dem Gelände einer ehemaligen Betonfabrik
zusammengeschweißt. Am 10. März 2009 erfolgte der spektakuläre Verschub der 700
Tonnen schweren Brücke über bereitstehende Pontons in der Havel. Nur einen Tag
später wurde die Brücke damit an ihren endgültigen Platz gebracht (so genanntes
Einschwimmen).
Insgesamt wurden rund
3.000 Kubikmeter Beton, 700 Tonnen Stahlblech und 100 Tonnen Bewährungsstahl
verarbeitet. Nach Freigabe des neuen Bauwerkes sollen noch die Rathenower
Straße, das Havelvorland und die Lange Straße an die B107 angeschlossen werden.
Der Abriss der alten Sandauer Brücke soll ab 5. Oktober beginnen. Die
Renaturierung und Bepflanzung des Baugeländes erfolgt im Anschluss und wird
voraussichtlich im Frühjahr 2010 beendet.
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