Ministerpräsident Böhmer: Neue
Produktionslinie im Kaliwerk Zielitz ist Investition in die Zukunft
25.09.2009, Magdeburg – 475
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 475/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 475/09
Magdeburg, den 25. September 2009
Ministerpräsident Böhmer: Neue
Produktionslinie im Kaliwerk Zielitz ist Investition in die Zukunft
¿Im Kaliwerk Zielitz zeigt sich, wie wichtig es ist, in
der Produktion auf mehrere Standbeine zu setzen¿, sagte Ministerpräsident Prof.
Dr. Wolfgang Böhmer heute bei der Einweihung einer Anlage für Kaliumchlorid in
Lebensmittelqualität im Kaliwerk Zielitz. ¿Während der Markt für das traditionelle
Produkt Kalidünger krisenbedingt rückläufig ist, wächst das Interesse an
hochreinem Industriekali und an Salzen in Lebensmittelqualität. Die heute
eingeweihte Anlage ist erneut eine Investition in die Zukunft des Standorts und
signalisiert: ¿Es gibt ein Leben nach der Krise, und das Kaliwerk Zielitz ist
darauf bestens vorbereitet.¿
Kaliumchlorid in Lebensqualität muss höchsten Ansprüchen
gerecht werden. Es ersetzt zum Beispiel bei Fertigsuppen und ¿soßen, Keksen und
Knabbergebäck Natriumchlorid (Kochsalz). Es ist auch ein Grundstoff für
Produkte der Pharmaindustrie. Die neue, 28 Millionen Euro teure Anlage soll das
Kaliwerk weniger anfällig gegen Marktschwankungen machen. Mit dem gleichen Ziel
wurde 1998 bereits eine Anlage für hochreines Industriekali in Zielitz eingeweiht.
Dieser Bereich war in den letzten Monaten wesentlich krisenfester als die neue
Düngemittelproduktion, bei der im Oktober die Arbeit ruht.
Böhmer
würdigte auch die Bedeutung des Kaliwerks für die Region: ¿Rund 95 Prozent der
Beschäftigten kommen uns dem direkten Umland. Allein 2008 hat das Werk Aufträge
von rund 27 Millionen Euro an Zulieferer, Baufirmen und Dienstleister aus
Sachsen-Anhalt vergeben. Insgesamt bietet das Kaliwerk mit seinen 1.750
Beschäftigten die wirtschaftliche Basis für rund 6.000 weitere regionale
Arbeitsplätze.¿
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des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
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Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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