Ministerpräsident Böhmer bei
Tagung der Nord/LB
und ihrer Sparkassen-Verbundpartner
24.09.2009, Magdeburg – 476
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 476/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 476/09
Magdeburg, den 24. September 2009
Ministerpräsident Böhmer bei
Tagung der Nord/LB
und ihrer Sparkassen-Verbundpartner
¿Zwischen Banken und Politik herrscht spätestens seit Ausbruch
der Finanz- und Wirtschaftskrise ein sehr gespanntes Verhältnis. Für unsere
Landesbank, die Nord/LB, und für die mit ihr verbundenen Sparkassen gilt das
nicht¿, sagte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer heute in Magdeburg
auf der Verbundpolitischen Tagung der NORD/LB, der Bremer Landesbank, der
Landesbausparkassen Nord und Ost, der ÖSA Versicherungen und der VGH.
¿Ich bin hier, um Dank zu sagen für ihre besonnene
Geschäftspolitik und ihr Engagement in unserem Bundesland und generell im
Norden. Im Vorfeld der Krise wurde die Nord/LB in Bankerkreisen oft als
langweilig belächelt, weil sie nicht ¿das große Rad¿ drehte. Wie gut, wie
richtig das war, wissen wir jetzt: Die Großspurigen von einst sind mächtig
unter die Räder gekommen. Wir hingegen wissen auch in schwierigen Zeiten die
Nord/LB, die Sparkassen, aber auch die Genossenschaftsbanken stets an unserer
Seite, wenn es um die Finanzierung von wichtigen Investitionsobjekten geht wie
unlängst erst beim Glaswerk in Gardelegen¿, sagte Böhmer weiter.
Die 13 Sparkassen in Sachsen-Anhalt haben im 1. Halbjahr
2009 neue Kredite in Höhe von 637 Millionen Euro ausgezahlt, fast 25 Prozent
mehr als im Jahr zuvor. Der Großteil dieser Kredite war für Unternehmen
bestimmt, diente also der Ankurbelung der Wirtschaft. Für weitere 300 Millionen
Euro gibt es bereits Kreditzusagen. ¿Wer von einer Kreditklemme spricht, muss
diese Fakten zur Kenntnis nehmen¿, meinte Böhmer und betonte, das Geschäftsmodell
der Sparkassen habe sich auch in der Finanzkrise bewährt: ¿Wer Sparkassen
infrage stellt, hebelt einen Grundpfeiler unserer erfolgreichen
Wirtschaftspolitik aus.¿ Auch Fusionsbefürwortern bei den Landesbanken erteilte
Böhmer eine Absage: ¿Die Nord/LB besitzt ein zukunftsfähiges, solides
Geschäftsmodell. Es gibt keinerlei Handlungsdruck, die Eigenständigkeit der
Nord/LB grundsätzlich zu überdenken und zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Fusion
mit anderen Banken anzustreben, schon gar nicht Banken, bei denen es lichterloh
brennt.¿
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Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
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staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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