Verkehrsminister Daehre: Rund elf
Millionen Euro für Neubau der Ortsumfahrung Oebisfelde
22.09.2009, Magdeburg – 137
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
137/09
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 137/09
Magdeburg, den 22. September 2009
Verkehrsminister Daehre: Rund elf
Millionen Euro für Neubau der Ortsumfahrung Oebisfelde
Am kommenden Mittwoch
(23.09., 10.30 Uhr) beginnen die Bauarbeiten für die Ortsumgehung Oebisfelde
(Landkreis Bördekreis) im Zuge der B188n. ¿Die neue Ortsumfahrung wird
Oebisfelde deutlich vom Durchgangsverkehr entlasten, sorgt für mehr
Lebensqualität der Bewohner und erhöht die Sicherheit¿, sagte Sachsen-Anhalts
Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre im Vorfeld des Baubeginns. Die
Bundesstraße B188 zwischen Oebisfelde und Wolfburg sei eine wichtige
Ost-West-Verbindung von überregionaler Bedeutung.
Nach Auskunft des
Ministers werden in die Umsetzung des Gesamtvorhabens Oebisfelde
¿ Danndorf ¿ Velpke rund 46 Millionen
Euro investiert. Finanziert wird das Projekt mit Geldern aus dem Konjunkturpakt.
Allein für den ersten Planungsabschnitt werden rund elf Millionen Euro
investiert. Die rund 3,8 Kilometer lange Ortsumgehung Oebisfelde ist Teil eines
17 Kilometer langen Neubaus der B188n, der bis ins benachbarte Niedersachsen
führen wird.
Im weiteren Verlauf soll
auf niedersächsischem Gebiet die rund 6,9 Kilometer lange Ortsumgehung Danndorf/Velpke
gebaut werden. Die Verkehrsfreigabe der kompletten Neubaustrecke ist für
Dezember 2010 vorgesehen. Im Nachgang der Baumaßnahme werden u.a.
Streuobstwiesen angelegt und Gehölze gepflanzt.
Zu Ihrer Information:
Vier Brücken müssen im
Zuge des Neubaus der B188n errichtet werden. Dabei wird die Aller (ehemaliger
innerdeutscher Grenzfluss) mit einer 49 Meter langen, so genannten
Drei-Feld-Stahlbeton-Plattenbalken-Brücke überspannt. Die
in unmittelbarer Nähe befindliche Mühlenaller wird ebenfalls durch eine solche
Brücke überquert, mit einer Stützweite von 71,50 Meter das größte der vier
Ingenieurbauwerke.
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presse@mbv.sachsen-anhalt.de
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