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Start für Phase 2 beim
Naturschutzgroßprojekt an der Unteren Havel / Staatssekretär Aeikens:
Lebensader soll Aushängeschild für Region werden

08.09.2009, Magdeburg – 458

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 458/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 458/09

 

 

 

Magdeburg, den 8. September 2009

 

 

 

Start für Phase 2 beim

Naturschutzgroßprojekt an der Unteren Havel / Staatssekretär Aeikens:

Lebensader soll Aushängeschild für Region werden

 

Im Oktober startet das Naturschutzgroßprojekt

an der Unteren Havel in die zweite Phase. Nachdem der Pflege- und Entwicklungsplan

in Phase 1 erarbeitet worden war, soll nun bis 2021 auf einer Fläche von

insgesamt 18.700 Hektar die Flussaue der Unteren Havel in Brandenburg und

Sachsen-Anhalt renaturiert werden. Darüber hat heute in Thale Dr. Hermann Onko

Aeikens, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, dem

Landeskabinett berichtet. Aeikens: ¿Mit der Renaturierung der Unteren Havel

kann der Fluss wieder zu einer echten Lebensader der Landschaft und zu einem

Aushängeschild für die Region werden.¿ Damit werde erstmalig in Deutschland ein

Vorhaben in dieser Dimension umgesetzt. Für das Projekt des Naturschutzbundes

Deutschland (NABU) werden insgesamt 22,27 Millionen Euro veranschlagt. Der Bund

beteilige sich an den Kosten mit 75 Prozent und die Länder Brandenburg und

Sachsen-Anhalt entsprechend der Flächen (Brandenburg mit 11.100 Hektar und

Sachsen-Anhalt mit 7.600 Hektar) anteilig mit 11 bzw. sieben Prozent der

Kosten. Auf Sachsen-Anhalt entfallen damit 1,56 Millionen Euro, so Aeikens.

 

Ziel des Projektes ist es, die

charakteristische und auetypische Flusslandschaft in Brandenburg und

Sachsen-Anhalt wiederherzustellen. Dazu werden die Gewässerstrukturen naturnah

entwickelt. So sollen Ufer entsiegelt, Altarme angeschlossen sowie Fluss und

Aue durch Flutrinnen mit einander vernetzt werden. Der mit den Ländern

abgestimmte Pflege- und Entwicklungsplan bildet die Grundlage für all diese

Maßnahmen. Aeikens: ¿Auf Grund der Vorabstimmungen und der Einbeziehung aller

Beteiligten kann von einer hohen Akzeptanz für das Projekt ausgegangen werden.¿

So waren für eine sozioökonomische Analyse zu möglichen Auswirkungen des

Projektes auch die landwirtschaftlichen Flächennutzer einbezogen worden.

 

Die Untere Havelniederung ist ein für den

europäischen Raum bedeutender Rast- und Überwinterungsraum wandernder Vogelarten.

Weite Teile der Havelniederung sind im Rahmen des europäischen Netzwerkes

Natura 2000 geschützt.

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de