Verkehrsminister Daehre:
Öffentlicher Nahverkehr in Sachsen-Anhalt auf Herausforderungen der Zukunft gut
vorbereitet
07.09.2009, Magdeburg – 127
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
127/09
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 127/09
Magdeburg, den 7. September 2009
Verkehrsminister Daehre:
Öffentlicher Nahverkehr in Sachsen-Anhalt auf Herausforderungen der Zukunft gut
vorbereitet
Der Öffentliche
Personennahverkehr (ÖPNV) in Sachsen-Anhalt ist gut organisiert und
konzentriert sich auf Modelle, die bundesweit als verkehrspolitische Antwort
auf den demografischen Wandel dienen. ¿Zu diesem Schluss kam erst im Frühjahr
dieses Jahres eine vom Bundesverkehrsministerium in Auftrag gegebene Studie,
die dem ÖPNV in Sachsen-Anhalt eine positive Entwicklung mit zum Teil
bundesweiter Beispielwirkung bescheinigt¿, sagte Landesverkehrsminister Dr.
Karl-Heinz Daehre heute in Magdeburg bei den vom ADAC zum zweiten Mal
durchgeführten Mobilitätsgesprächen. Vor diesem Hintergrund ziele die Strategie
des Landes darauf ab, möglichst viele Menschen verlässlich an das öffentliche
Nahverkehrsnetz anzuschließen. Dadurch werde der ÖPNV ein bedeutender ¿Haltefaktor¿
im ländlichen Raum.
Nach Auskunft des
Ministers soll der ÖPNV in Sachsen-Anhalt auch in den nächsten Jahren mit
zusätzlichen Angeboten ausgebaut werden. Gerade im ländlichen Raum solle damit
die Grundlage für gleichwertige Lebensbedingungen und eine gute Mobilität
gesichert werden, betonte Daehre. ¿Der öffentliche Nahverkehr ist ein ganz
wesentlicher Teil unserer Verkehrsplanung und eine wichtige Grundlage für die
Entwicklung des Landes¿, fügte er hinzu. Sowohl die Angebote für die Fahrgäste
als auch die Infrastruktur würden erweitert.
Das ÖPNV-Landesnetz aus
Mobilitätsangeboten auf der Schiene und ergänzenden landesbedeutsamen Buslinien
ist ein zukunftsfähiges Grundangebot. Gemeinsam mit den Angeboten der Landkreise
und kreisfreien Städte, zu denen auch die flexiblen Bedienformen aus
Anrufbussen und Anrufsammeltaxen gehören, wird ein ÖPNV-Gesamtsystem für
Sachsen-Anhalt entwickelt.
Als aktuelle Beispiele
nannte der Minister den Ausbau der landesbedeutsamen Buslinien zwischen Stendal
und Havelberg sowie Weißenfels und Hohenmölsen. Darüber hinaus sollen die
Bahnverbindung zwischen Dessau und Berlin beschleunigt und so genannte Regio-S-Bahn-Strecken
in den Räumen Halle und Magdeburg angeboten werden. Außerdem werde auch künftig
in den Ausbau von Strecken investiert ¿ zum Beispiel auf den Verbindungen
Magdeburg ¿ Halberstadt und Calbe ¿ Bernburg.
Nach Einschätzung des
Ministers sind im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs weitere positive
Entwicklungen angeschoben worden. So soll u.a. das Streckennetz landesbedeutsamer
Buslinien durch die Verbindung Salzwedel ¿ Gardelegen ¿ Haldensleben ergänzt werden.
Auch im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) sei mit neuen Direkt- (z.B. Bernburg
¿ Halle oder Blankenburg ¿ Magdeburg) und Schnellverbindungen (z.B. Magdeburg ¿
Uelzen) die Mobilität der Menschen verbessert worden.
Neben diesen Maßnahmen
sollen nach Auskunft von Daehre auch Service, Vertrieb und Informationsangebote
ausgebaut werden. So sehe der aktuelle ÖPNV-Plan z.B. vor, dass zunehmend
Echtzeitinformationen aus dem Bus- und Bahnverkehr über das Internet und an
Zugangsstellen vor Ort abgerufen werden können. ¿Außerdem wollen wir die Zahl
der Kundenbetreuer weiter erhöhen und erreichen, dass die Fahrgäste ihr Ticket
auch wieder beim Schaffner lösen können¿, nannte Verkehrsminister Daehre zwei
wichtige Zielstellungen.
Zur Unterstützung der
kommunalen Aufgabenträger bei der Einführung der flexiblen Bedienformen hat das
Land bereits beginnend im Jahr 2005 eine Impulsförderung ausgebracht. Daraufhin
hat sich die Zahl solcher Angebote von 285 Linien im Jahr 2004 auf heute 443
erhöht. Das Thema wird auch ein gegenwärtig unter dem Arbeitstitel ¿ÖPNV in
Sachsen-Anhalt unter den Bedingungen des demografischen Wandels¿ vorbereitete
Kolloquium bestimmen.
Impressum:
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39114 Magdeburg
Tel: (0391) 567-7504
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presse@mbv.sachsen-anhalt.de
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