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Ernennung von 118 Anwärterinnen
und Anwärtern für die Landespolizei

01.09.2009, Aschersleben – 14

  • Fachhochschule der Polizei

 

 

 

 

 

Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt - Pressemitteilung Nr.: 014/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fachhochschule Polizei

Sachsen-Anhalt - Pressemitteilung Nr.: 014/09

 

 

 

Aschersleben, 1. September 2009

 

 

 

Ernennung von 118 Anwärterinnen

und Anwärtern für die Landespolizei

 

 

 

Am

heutigen Dienstag, dem 01.09.2009, wurden die Anwärterinnen und Anwärter des

Studienjahrganges 37/II/09 und des 29. Ausbildungslehrganges durch die Rektorin

der Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt, Christiane Bergmann, zu Beamten auf

Widerruf ernannt.

 

Es wurden 14 Frauen und 31 Männer in

den mittleren Polizeivollzugsdienst sowie 23 Frauen und 50 Männer in den

gehobenen Polizeivollzugsdienst eingestellt.

 

Rektorin Bergmann beglückwünschte die Anwärterinnen und Anwärter zum

erfolgreich bestandenen Auswahlverfahren: ¿Ich freue mich, Sie an der

Fachhochschule Polizei begrüßen zu können. Sie haben die allererste Hürde in

Ihrer Polizeilaufbahn genommen und können mit Recht stolz auf sich sein. Denn

Sie sind die 118 besten von ursprünglich 4695 Bewerbern.¿

 

Mit ihrer Berufswahl hätten die Auszubildenden und Studierenden einen Weg

eingeschlagen, der verantwortungsvolles und kompetentes Handeln verlangt, der

ein Höchstmaß an psychischer und physischer Leistungsbereitschaft fordert. Die

Qualität Ihres Handelns präge grundlegend das Ansehen der Polizei, so die

Rektorin.

 

Unter den Anwärtern befinden sich auch sechs Spitzensportler/-innen, die ihre

Ausbildung sowie ihr Studium beginnen. Ende Mai dieses Jahres hatten der 1.

Vorsitzende des Trägervereins des Olympiastützpunktes Magdeburg/Halle (neu:

Trägerverein des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt) Andreas Silbersack und

Innenminister Holger Hövelmann eine Kooperationsvereinbarung über die Förderung

des Spitzensports in der sachsen-anhaltischen Polizei unterzeichnet.

 

Rektorin Bergmann: ¿Einige Bundesländer, wie z.B. Hessen, das Saarland,

Thüringen und Niedersachsen haben bereits in den letzten Jahren begonnen,

besondere Fördermöglichkeiten für angehende Spitzensportler in ihrer

Landespolizei zu schaffen. Jetzt können junge Sportlerinnen und Sportler auch

in unserer Landespolizei diese Möglichkeit nutzen und sich neben ihrer sportlichen Karriere ein berufliches

Standbein aufbauen.¿

 

Dass dies nicht leicht werde, sei allen Beteiligten bewusst, so Bergmann.

Deshalb würden den jungen Sportlern kompetente Partner zu Seite stehen. Neben

den Angehörigen der Fachhochschule und des Trägervereins des

Olympiastützpunktes würden frühere Olympiasieger und Weltmeister - Björn Bach (Kanu), Carla Bodendorf (Leichtathletik), Waldemar

Cierpinski (Marathon), Andreas Hajek und André Willms (beide Rudern) - die Anwärter in dieser

Zeit begleiten und sie mit ihren Erfahrungen unterstützen.

 

Des Weiteren wurden

an der Fachhochschule Polizei und bei der Landesbereitschaftspolizei Tutoren

für die Betreuung der

jungen Sportlerinnen

und Sportler ernannt.

 

Bergmann: ¿Die

Sportler müssen ihrerseits ein hohes persönliches Engagement, Flexibilität und

Motivation für einen erfolgreichen beruflichen Abschluss an den Tag legen. Sie

werden ein hohes Maß an Selbstdisziplin aufbringen müssen, um die hohe

Doppelbelastung zu bewältigen.¿

 

Einstellungen in den mittleren Polizeivollzugsdienst:

 

Für eine Einstellung in den mittleren Polizeivollzugsdienst hatten sich

insgesamt 2404 Bewerber/-innen auf 45 zu besetzende Stellen zum

Polizeimeisteranwärter/-in beworben.

 

Von 1071 eingeladenen Bewerberinnen und Bewerber nahmen 514 (48 %) am ersten

Testtag (Diktat, Intelligenztest und Sporttest) teil. 372 Bewerberinnen und

Bewerber(72 %) bestanden den Test. 142 davon konnten die Mindestanforderungen

nicht erfüllen (28 %).

 

126 Bewerber/-innen wurden im Mai 2009 den drei Auswahlkommissionen

vorgestellt.

 

Nach Vorliegen der jeweiligen Polizeidiensttauglichkeiten konnten zum

01.09.2009 insgesamt 45 Zulassungen für eine Einstellung erteilt werden (14

Frauen und 31 Männer).

 

Diese zugelassenen Bewerber/-innen kommen aus folgenden Bundesländern:

 

         34

Bewerber/-innen aus Sachsen-Anhalt

           5 Bewerber/-innen aus Sachsen

           4 Bewerber/-innen aus Thüringen

           1 Bewerber/-innen aus Hessen

           1 Bewerber/-innen aus Brandenburg.

 

Der Jüngste ist 16 Jahre und der der Älteste 32 Jahre alt.

 

In den mittleren Polizeivollzugsdienst werden auch erstmalig 3

Leistungssportler eingestellt.

 

 

Informationen zur Einstellung in den gehobenen Polizeivollzugsdienst:

 

Für eine Einstellung in den gehobenen Polizeivollzugsdienst zum 01.09.2009

bewarben sich insgesamt 2291 Bewerber/-innen auf 73 zu besetzende Stellen zum

Polizeikommissar/-in.

 

Von 1937 eingeladenen Bewerberinnen und Bewerber nahmen 1263 (65 %) am ersten

Testtag (Diktat, Intelligenztest und Sporttest) teil. 832 Bewerberinnen und

Bewerber (66 %) bestanden den Test. 431 davon konnten die Mindestanforderungen

nicht erfüllen (31 %).

 

Nach Durchführung der Eignungstests wurden 250 Bewerber/-innen im März 2009 den

vier Auswahlkommissionen vorgestellt.

 

Von den vorgestellten Bewerbern/-innen wurden 217 als für den Polizeiberuf

geeignet eingeschätzt.

 

Nach Vorliegen der jeweiligen Polizeidiensttauglichkeiten konnten zum

01.09.2009 insgesamt 73 Zulassungen für eine Einstellung erteilt werden (23

Frauen und 50 Männer).

 

Diese zugelassenen Bewerber/-innen kommen aus folgenden Bundesländern:

 

         3

Bewerber/-innen aus Sachsen-Anhalt

          5 Bewerber/-innen aus Brandenburg

          5 Bewerber/-innen aus Sachsen

          4 Bewerber/-innen aus Niedersachsen

          2 Bewerber/-innen aus Mecklenburg-Vorpommern

          2 Bewerber/-innen aus Thüringen     

          2 Bewerber/-innen aus Hessen

 

Der Jüngste ist 18 Jahre und der Älteste 33 Jahre alt.

 

In den gehobenen Polizeivollzugsdienst werden zu dieser Einstellung auch

erstmalig 3 Leistungssportler eingestellt.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Fachhochschule

Polizei Sachsen-Anhalt

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Tel: (03473) 960- 319 oder-546

Fax: (03473) 960-513

Mail:

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