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Ministerpräsident Böhmer:
Mittelalter und Moderne sind keine Widersprüche

28.08.2009, Magdeburg – 429

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 429/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 429/09

 

 

 

Magdeburg, den 29. August 2009

 

 

 

Ministerpräsident Böhmer:

Mittelalter und Moderne sind keine Widersprüche

 

 

 

An diesem Sonntag wird im Magdeburger

Dom die Landesausstellung ¿Aufbruch in die Gotik. Der Magdeburger Dom und die

späte Stauferzeit¿ eröffnet. Die Ausstellung macht auch die Gemeinsamkeiten

zwischen dem Mittelalter und der Gegenwart deutlich. Nur vordergründig scheint

das Mittelalter ¿mit unserer modernen Informations- und Industriegesellschaft

wenig gemein zu haben.¿ Das betont Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer

in seiner aktuellen Videobotschaft.

 

¿Das Mittelalter gilt gemeinhin als

finster, rückständig und unaufgeklärt.

Wer

die Landesausstellung ¿Aufbruch in die Gotik¿ besucht, bekommt ein anderes Bild

vermittelt. Das 13. Jahrhundert war eine Zeit des Auf- und Umbruchs, in der es

viel Faszinierendes und Wissenswertes gegeben hat. Kunst, Wissenschaft und

Technik erlebten eine wahre Blütezeit. Wir begegnen einem mittelalterlichen

Menschen, der die vielen damals modernen Veränderungen als zivilisatorischen

Aufbruch in eine neue Zeit empfand und dem der praktizierte Glauben Halt und

Orientierung gab. Diese Suche nach Sinnstiftung, nach dem Beständigen und dem

Verlässlichen, das sich trotz dauerhaften Wandels der Verhältnisse auf allgemeine

Regeln und Wertentscheidungen stützen kann, ist keineswegs unmodern.¿

 

Darüber hinaus weist der Ministerpräsident auf die

Bedeutung der Geschichte für die Herausbildung einer gemeinsamen Landesidentität

hin. ¿Das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt zählt zu den ältesten deutschen

Geschichts- und Kulturlandschaften. Davon legen viele Bau- und Kunstdenkmale

Zeugnis ab. Die Straße der Romanik führt als raumübergreifendes Geschichts- und

Kulturmuseum die Fülle mittelalterlicher Kunst zusammen. Dome und ihre Schätze,

Klosterbauten, Burgen, alte Stadtkerne mit ihren Ringstraßen und malerische

Dorfkirchen sind sichtbare Zeugnisse einer vergangenen und immer noch

gegenwärtigen Epoche. Unsere Identität als Sachsen-Anhalter leiten wir ab aus

diesen geschichtlichen Zusammenhängen ¿ auch wenn das noch nicht allen und

überall in Deutschland so bekannt ist.¿

 

 

 

Die Videobotschaft ist ab sofort unter www.sachsen-anhalt. de abrufbar.

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Pressestelle

Hegelstraße 42

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Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de