Europaminister Robra: Kulturelle
Gemeinsamkeiten zwischen Litauen und Sachsen-Anhalt sind wichtig für den Ausbau
weiterer Kontakte
28.08.2009, Magdeburg – 426
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 426/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 426/09
Magdeburg, den 28. August 2009
Europaminister Robra: Kulturelle
Gemeinsamkeiten zwischen Litauen und Sachsen-Anhalt sind wichtig für den Ausbau
weiterer Kontakte
Europaminister Rainer Robra nahm heute in
Quedlinburg an der Eröffnung der Ausstellung ¿1.000 Jahre Litauen. Kultur und
Geschichte¿ teil und sagte: ¿Die Regionen zwischen dem heutigen Litauen und
Sachsen-Anhalt haben trotz unterschiedlicher Entwicklungen, Sprachen und großer
geografischer Entfernungen seit Jahrhunderten viele kulturelle Gemeinsamkeiten.
Diese Gemeinsamkeiten sollten Ansporn sein, die Kontakte zwischen beiden
Ländern weiter auszubauen und partnerschaftlich in der Europäischen Union zu
wirken.¿
Robra wies dabei auf die besondere Bedeutung des
sächsisch-magedeburgischen Rechts für Litauen und Osteuropa hin. So seien unter
anderen Vilnius und Kaunas als Städte des ¿Magdeburger Rechts¿ bezeugt.
Gleichzeitig erinnerte der Europaminister daran, dass die
Anstrengungen der Bevölkerung beider Länder vor 20 Jahren dazu geführt hätten,
den demokratischen Neuanfang zu meistern und die staatliche Souveränität zu
erlangen. Litauen und Sachsen-Anhalt seien dadurch wieder in die Mitte Europas
zurück gekehrt.
Daher sei es wichtig, so Robra, die Chancen der
Europäischen Union für die Entwicklung beider Länder noch besser zu nutzen.
Hierzu gehöre, den Menschen die Vorteile Europas genauer zu erklären und der
Europaskepsis entgegen zu wirken. Europa sei eine Erfolgsgeschichte. Freiheit,
Frieden und Demokratie seien Werte, die das zusammenwachsende Europa
verkörpere. Dies unterstrichen Litauen und Sachsen-Anhalt durch ihre guten
Beziehungen. So habe sich im Bereich der Landwirtschaft eine fruchtbare
Zusammenarbeit entwickelt. Gerade diese positiven Kontakte ermunterten dazu,
die Kooperation zu vertiefen.
Hintergrund
Mit der Ausstellung wird an die erste Erwähnung Litauens
vor 1.000 Jahren in den ¿Quedlinburger Annalen¿ erinnert. Quedlinburger
Stiftsdamen hatten im Jahr 1009 mit dem Sterbeort des christlichen Missionars
Brun aus Querfurt gleichzeitig den Landesnamen ¿Litauen¿ überliefert. Die
Ausstellung wurde vom Nationalen Kunstmuseum Litauen konzipiert. Sie zeigt
Zeugnisse des litauischen Kulturerbes und informiert über wichtige historische
Ereignisse des Landes. Die Exposition wird bis zum 13. September im
Schlossmuseum Quedlinburg zu sehen sein.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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