Minister im Gespräch mit
Tourismus-Partnern vor Ort
Städte als Schwerpunktthema 2010: Haseloff
in Sangerhausen, Wernigerode und Quedlinburg
20.08.2009, Magdeburg – 150
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 150/09
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 150/09
Magdeburg, den 20. August 2009
Minister im Gespräch mit
Tourismus-Partnern vor Ort
Städte als Schwerpunktthema 2010: Haseloff
in Sangerhausen, Wernigerode und Quedlinburg
Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff hat heute im
Rahmen seiner diesjährigen touristischen Informationsreisen die Städte Sangerhausen,
Wernigerode und Quedlinburg besucht. Der Minister informierte sich vor Ort über
den Stand der Vorbereitungen für das Tourismusjahr 2010 und sprach mit den Vertretern
der Städte und Leistungsträgern aus Hotellerie, Gastronomie und Freizeitindustrie
über den touristischen Handlungs- und Investitionsbedarf. Die Städte
Sachsen-Anhalts werden zur Internationalen Bauausstellung ¿Stadtumbau
Sachsen-Anhalt 2010¿ im kommenden Jahr Schwerpunktthema des Tourismusmarketings
sein. Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH bereitet
mit den Partnern vor Ort eine entsprechende Kampagne vor.
Sangerhausen ¿ Rosenstadt an den Hängen des Südharzes
¿Mit dem Europa-Rosarium gehört Sangerhausen zu den am
meisten besuchten ,Gartenträume¿-Reisestationen. Angebote für Rosenspezialisten
und Laien und ein ganzjähriges attraktives Veranstaltungsprogramm tragen zu
einem regen Besucherzuspruch bei. Zudem ist Sangerhausen mit der St. Ulrich Kirche
ein attraktiver Ort an der ,Straße der Romanik¿¿, sagte Haseloff beim Besuch der
Stadt, wo er an einem geführten
Rundgang zum Jubiläumsgarten des Rosariums teilnahm. Beispielhaft sei das
aktive Einbringen der Stadt in die jahresbezogenen Schwerpunkte im
Tourismusmarketing. So habe z.B. das Europa-Rosarium zum diesjährigen Thema ¿Musik.Zeit.Reisen
Sachsen-Anhalt ¿ Das ganze Jahr ein Festival¿ die ¿Händelrose¿ als Rose des
Jahres 2009 ausgewählt und bekannt gemacht, so der Minister weiter. Durch das
Schwerpunktthema 2010 könnten sich noch bessere Möglichkeiten der komplexen
Vermarktung der Angebote von Stadt und Europa-Rosarium eröffnen.
Die Übernachtungszahlen in Sangerhausen sind in den
vergangenen Jahren angestiegen. 2006 waren es 42.993, im Jahr darauf 47.874,
und 2008 wurden 48.219 Übernachtungen gezählt. Häufigster Besucheranlass ist
das Europa-Rosarium.
Die Stadt Sangerhausen hat zwischen 1991 und 2009
insgesamt 3,3 Mio. Euro in die touristische Infrastruktur investiert. Diese
Investitionen wurden vom Land mit 2,7 Mio. Euro bezuschusst. Eine mehrfache
Förderung ging an das Europa-Rosarium.
Wernigerode ¿ bunte Stadt am Harz
Im Gespräch mit den Touristikern der Stadt Wernigerode
sagte Haseloff: ¿Wernigerode ist eine der bekanntesten und am meisten besuchten
Städte in Sachsen-Anhalt und damit aus touristischer Sicht mit Abstand die leistungsstärkste
touristische Stadt in Sachsen-Anhalt. Beispielhaft ist das Engagement der
Touristiker für den Städtetourismus in Sachsen-Anhalt und die aktive Mitwirkung
in der Initiative ,Stadtsprung¿, für die Wernigerode den Tourismuspreis
Sachsen-Anhalt 2007 gewonnen hat. Beispielhaft ist auch das Engagement der
Stadt bei der neuen HarzCard. Die Städtische Tourismus GmbH gehört zu den
besten Verkaufsstellen.¿ Auch im Hinblick auf das Schwerpunktthema 2010 werde Wernigerode
punkten, denn der Stadt sei es gut gelungen, die Annehmlichkeiten des Städte-
und Kulturtourismus mit den Aktiv- und naturnahen Angeboten zu verbinden, so
der Minister weiter. Investiert werden müsse noch verstärkt in die
Freizeitinfrastruktur.
Die Zahl der Übernachtungsgäste in Wernigerode liegt auf
sehr hohem Niveau. 2006, dem Jahr der Landesgartenschau, waren es 580.085, im
Jahr darauf 572.523, und 2008 wurden 578.957 Übernachtungen gezählt. Mit der Eingemeindung
von Schierke wird die Zahl der Übernachtungen in Wernigerode auf über 770.000
steigen.
Die Stadt Wernigerode hat in den Jahren 1991 bis 2009
insgesamt rd. 35 Mio. Euro in die touristische Infrastruktur investiert. Im gleichen
Zeitraum stellte das Land Zuschüsse in Höhe von rd. 26. Mio. Euro zur
Verfügung.
Quedlinburg ¿ die UNESCO-Welterbestadt
¿Als UNESCO-Welterbestadt, Ort an der ,Straße der Romanik¿,
Domschatzort und ,Gartenträume¿-Reisestation gehört Quedlinburg zu den touristischen
Zugpferden Sachsen-Anhalts. Es ist den Akteuren vor Ort gelungen, die Marke ,UNESCO-Welterbestadt¿
als Alleinstellungsmerkmal herauszustellen. Quedlinburger Touristiker gehören
zu den ,Frühaufstehern¿ im Sachsen-Anhalt-Tourismus, arbeiten intensiv mit den
Partnern in anderen Städten zusammen, so im Netzwerk Domschätze, beim
UNESCO-Welterbe, bei der Initiative ,Stadtsprung¿ und überraschen immer wieder
mit klugen Ideen,¿ sagte Haseloff beim Treffen mit den touristischen Akteuren
der Stadt. Mit dem Schwerpunktthema des kommenden Jahres verbindet sich die
Hoffnung, besser in die Städtereisekataloge von Veranstaltern aufgenommen zu werden,
denen Quedlinburg allein bisher meist zu klein war, so der Minister weiter.
Sehr wünschenswert sei es zudem, wenn der Bahnhof bald saniert würde.
Auch in Quedlinburg hat es in den vergangenen Jahren bei
der Zahl der Übernachtungen einen beträchtlichen Anstieg gegeben. 2006 waren es
157.808, im Jahr darauf 169.183, und 2008 wurden 167.040 Übernachtungen gezählt.
Die Stadt Quedlinburg hat in die touristische
Infrastruktur seit 1991 rund 15 Mio. Euro investiert. Durch das Land wurden die
Investitionsmaßnahmen mit rund 10 Mi. ¿ Zuschussvolumen begleitet. Mit den
Zuschüssen wurden u.a. das Palais Salfeld (Haus des Gastes) und Brühlpark mit
Abteigarten (Gartenträume) gefördert. Ein aktuelles Projekt ist die
Ausgestaltung eines innerstädtischen Besucherleitsystems
Auf einer weiteren Reise am 28. August 2009 wird Haseloff
die Städte Naumburg, Halle, Dessau-Roßlau und Lutherstadt Wittenberg besuchen.
Impressum:
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit
Pressestelle
Hasselbachstr. 4
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567 - 43 16
Fax: (0391) 567 - 44 43
Mail:
pressestelle@mw.sachsen-anhalt.de
Impressum:Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierungdes Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hasselbachstr. 4
39104 Magdeburg
Tel.: +49 391 567-4316
Fax: +49 391 567-4443E-Mail: presse@mw.sachsen-anhalt.deWeb: www.mw.sachsen-anhalt.deTwitter: www.twitter.com/mwsachsenanhaltInstagram: www.instagram.com/mw_sachsenanhalt






