Angriffe auf Beamte der
Bundespolizei - Beamte des Polizeireviers Harz unterstützten Einsatz - Sechs
Personen zeitweilig in Gewahrsam genommen
16.08.2009, Magdeburg – 56
- Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord
Polizeidirektion Nord - Pressemitteilung Nr.: 056/09
Polizeidirektion Nord -
Pressemitteilung Nr.: 056/09
Magdeburg, den 16. August 2009
Angriffe auf Beamte der
Bundespolizei - Beamte des Polizeireviers Harz unterstützten Einsatz - Sechs
Personen zeitweilig in Gewahrsam genommen
Am gestrigen Samstag kam es gegen 21:30 Uhr zu einem
gemeinsamen Einsatz von Beamten der Bundespolizei und Beamten der Landespolizei
Sachsen-Anhalt im Bereich des Bahnhofs Langenstein. Auslöser des
unterstützenden Einsatzes der Einsatzkräfte des Polizeireviers Harz waren teils
massive tätliche Angriffe auf Beamte der Bundespolizei, die zuvor im Rahmen
ihres Ortsdienstes auf dem Bahnhof Halberstadt Auseinandersetzungen mit
durchreisenden Fußballfans zu verzeichnen hatten.
Die nicht unerheblich alkoholisierten Fußballfans
attackierten immer wieder die Beamten der Bundespolizei, so dass diese am
Haltpunkt Langenstein um Unterstützung bei der örtlichen Landespolizei
ersuchten. Gemeinsam gelang es die Fangruppe zu separieren und Folgemaßnahmen
einzuleiten. So wurde u. a. bekannt, dass ein Fan des Vereins Fortuna
Düsseldorf durch Personen dieser Tätergruppe auf dem Bahnhof Halberstadt kurz
zuvor tätlich angegriffen wurde und seiner Fanfahne beraubt wurde. Der
geschädigte Fortuna-Fan wurde bei dem Übergriff leicht verletzt ¿ die Täter
konnten identifiziert werden. Des Weiteren wurden Teile der Zuginneneinrichtung
durch die Fangruppe sachbeschädigt. Im Rahmen der Personalienfeststellung kam
es zu Widerstandshandlungen seitens der Fangruppe, die unter Einsatz von Diensthunden
der Bundespolizei und Anwendung körperlichen Zwangs der anderen Einsatzkräfte
unterbunden werden konnten. Zwei männliche Personen der Fangruppe erlitten
dabei leichte Verletzungen. In der Folge wurden durch Einzelpersonen der
Fangruppe Drohungen gegen Leib und Leben der Einsatzkräfte und deren Familien
geäußert, was zu einer temporären Gewahrsamnahme von insgesamt sechs Personen
bis zu deren Ausnüchterung am Sonntagmorgen führte. Entsprechende
Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Raubes,
Sachbeschädigung, Bedrohung und Körperverletzung wurden aufgenommen. (bro.)
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