Polizei und Verfassungsschutz rechnen mit
Neonazi-Aktionen; Hövelmann: Verbot von Rudolf-Heß-Veranstaltungen wird
durchgesetzt
14.08.2009, Magdeburg – 177
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 177/09
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 177/09
Magdeburg, den 14. August 2009
Polizei und Verfassungsschutz rechnen mit
Neonazi-Aktionen; Hövelmann: Verbot von Rudolf-Heß-Veranstaltungen wird
durchgesetzt
Jede
öffentliche Veranstaltung aus Anlass des Todestages des Hitler-Stellvertreters
Rudolf Heß, der vor 22 Jahren im Kriegsverbrechergefängnis in Berlin-Spandau
starb, ist in Sachsen-Anhalt verboten. Die entsprechende Allgemeinverfügung des
Landesverwaltungsamtes gilt zunächst vom heutigen Freitag, 18.00 Uhr, bis zum
Dienstag, 18. August, um 8.00 Uhr. Für das folgende Wochenende wird es eine
vergleichbare Regelung geben.
Dazu erklärte Innenminister Holger Hövelmann (SPD): ¿Wir gehen davon aus, dass
die für das bayerische Wunsiedel angekündigte Veranstaltung verboten bleibt.
Jeden Versuch, in Sachsen-Anhalt eine Ersatzveranstaltung durchzuführen, wird
die Polizei unterbinden. Heldenverehrung für Nazi-Kriegsverbrecher hat auf
unseren Straßen nichts zu suchen.¿
Polizei und Verfassungsschutz erwarten in diesem Jahr verstärkte Versuche der
rechtsextremen Szene, mit dezentralen Aktionen das Verbot zu unterlaufen. NPD
und JN rufen im Internet dazu auf, sich ¿bereit zu halten¿.
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