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Zusammenarbeit mit Region
Valencia soll ausgebaut werden - Europaminister Robra zu offiziellem Besuch in
Spanien

30.07.2009, Magdeburg – 394

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 394/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 394/09

 

 

 

Magdeburg, den 30. Juli 2009

 

 

 

Zusammenarbeit mit Region

Valencia soll ausgebaut werden - Europaminister Robra zu offiziellem Besuch in

Spanien

 

Sachsen-Anhalts

Europaminister Rainer Robra traf heute im Rahmen seines offiziellen Besuches in

der Autonomen Region Valencia mit dem Ersten Vizepräsidenten der Region, Vicente

Rambla Momplet, zusammen. Dabei betonten sie ihren Willen, die Kooperation

beider Regionen weiter zu intensivieren. Die internationale Zusammenarbeit

biete auch und vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Krisen gute Chancen für die

weitere Entwicklung der Regionen.

 

Minister

Robra: ¿Die gemeinsamen Projekte, an denen Sachsen-Anhalt und Valencia

beteiligt waren und sind, sind eine solide Basis für den Ausbau der bilateralen

Kooperation. Dazu wollen wir im Herbst eine Gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit

unterzeichnen.¿

 

Der

Besuch von Europaminister Robra in Valencia dient der Vertiefung der Kontakte

beider Regionen. Robra hatte zuvor bereits mit dem für Europafragen zuständigen

Staatssekretär der Regionalregierung, Rafael Ripoll Navarro, künftige Kooperationsfelder

erörtert.

 

Daneben

besuchte Robra Einrichtungen, die schon in den letzten Jahren mit

Sachsen-Anhalt kooperiert haben, zum Beispiel die Vereinigung der

Automotive-Industrie AVIA und das Netzwerk der Technologie-Institute im

Automotive-Sektor REDITA sowie das Technologie-Institut für Möbel, Holz und

Verpackungen AIDIMA.

 

Sachsen-Anhalt

und Valencia haben in der Vergangenheit in verschiedenen europäischen Projekten

zusammengearbeitet, so etwa in den Interreg-Projekten ¿TouriSME¿, ¿FinNetSME¿,

"NEAC" und ¿Perspective 2007-2013¿. Auch die Vertretungen beider

Regionen in Brüssel arbeiten seit Jahren intensiv zusammen.

 

Aktuell

kooperieren Einrichtungen aus beiden Regionen in dem Life+-Projekt

¿Best4VarioUse¿. Dieses Vorhaben wurde im April 2009 gestartet. Beteiligt sind

unter anderem das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung in

Magdeburg und der Landesforstbetrieb Sachsen-Anhalt sowie das

Technologie-Institut AIDIMA und die Industrie- und Handelskammer in Valencia. Gegenstand

des Projekts ist die Erprobung, die Demonstration sowie der Transfer der

Anwendbarkeit von herkömmlichen und innovativen Technologien und Verfahren zur

Aufarbeitung von holzartigen Abfällen und Rückständen der Landschaftspflege

sowie der Land- und Forstwirtschaft. Zielsetzung ist die Gewinnung von - bisher

als Abfall klassifizierten - Rohstoffen für energetische und stoffliche

Verwertungsketten sowie die Ermittlung und praktische Evaluierung von Bestverfahren

und -technologien im Kontext des Aufbaus ökonomisch-ökologisch effizienter Stoffströme.

 

Ein

weiteres aktuelles Kooperationsprojekt ist die Europäische Serviceagentur

Sachsen-Anhalt (EUSA). Diese hat das Ziel, den Zugang für Unternehmen,

Forschungseinrichtungen und Institutionen aus Sachsen-Anhalt zu europäischen

Förderprogrammen zu verbessern. Die Region Valencia verfügt hierbei über

reichhaltige Erfahrungen, von denen Sachsen-Anhalt profitieren kann.

 

Die

Autonome Region Valencia liegt im Osten Spaniens direkt am Mittelmeer. Auf

einer Fläche von 23.255 km² leben rund fünf Millionen Einwohner. Die größten

Städte sind die Hauptstadt Valencia (810.000 Einwohner) und Alicante (331.750).

Das Territorium der 1982 gebildeten Autonomen Gemeinschaft ist größtenteils

identisch mit demjenigen des ehemaligen Königreiches Valencia, das zur Krone

Aragonien gehörte, und umfasst die drei Provinzen Alicante, Castellón und Valencia.

 

Valencia

hat die drittstärkste Wirtschaftsleistung der spanischen Regionen. Im Jahr 2006

wurde ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 95,9 Milliarden Euro erzielt. Das

BIP pro Kopf erreichte 2006 einen Wert von 95,4% des Durchschnitts der 27

EU-Staaten. Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen jedoch, dass auch die

Region Valencia nicht von der Wirtschaftskrise verschont wird. Die Arbeitslosenquote

stieg deutlich auf derzeit rund 19% an (Vorjahr: 9%). Wichtige

Wirtschaftszweige sind die Automobil-, Holz- und Keramikindustrie sowie der

Tourismus und die Landwirtschaft.

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei

des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail:

staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de