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Verkehrsminister Daehre: Erster
ressortübergreifender Plan für Entwicklung des Radverkehrs

21.07.2009, Magdeburg – 386

  • Staatskanzlei und Ministerium für Kultur

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 386/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Staatskanzlei - Pressemitteilung

Nr.: 386/09

 

 

 

Magdeburg, den 21. Juli 2009

 

 

 

Verkehrsminister Daehre: Erster

ressortübergreifender Plan für Entwicklung des Radverkehrs

 

Der Ausbau und die koordinierte Entwicklung des Radverkehrs

in Sachsen-Anhalt sollen künftig auf der Grundlage eines ressortübergreifenden

Plans der Ministerien Landesentwicklung und Verkehr, Wirtschaft und Arbeit

sowie Landwirtschaft und Umwelt erfolgen. ¿Mit dem Landesradverkehrsplan wird

ein weiterer Baustein unseres Verkehrskonzeptes, das alle Verkehrsarten

einschließt, realisiert¿, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister

Dr. Karl-Heinz Daehre heute nach der Kabinettssitzung in Magdeburg. Der

Plan erfasse den alltags- und freizeitrelevanten sowie touristischen Radverkehr

gleichermaßen. Ziel sei es u. a., die bestehende Infrastruktur zu einem

geschlossenen System auszubauen.

 

Nach Auskunft von Daehre wurde der vorliegende Entwurf des

so genannten Landesradverkehrsplans im Rahmen der Umsetzung des Nationalen

Radverkehrsplans 2002 ¿ 2012 erstellt. Mit ihm sollen die Rahmenbedingungen für

den Radverkehr in Sachsen-Anhalt ressortübergreifend und in enger Kooperation

mit den Kommunen weiter entwickelt werden. Ein konzeptioneller Baustein des

Plans sei der Bedarfsplan für Bundesstraßen begleitende Radwege gewesen,

erklärte der Minister. ¿Damit wurde für die durch Sachsen-Anhalt verlaufenden

Bundesstraßen ein ähnliches Instrument erstellt, wie es für die Landesstraßen

bereits existiert¿, fügte er hinzu.

 

In die Umsetzung des Radverkehrsplans für Sachsen-Anhalt

müsste das Land nach Auskunft von Daehre in den kommenden

acht Jahren rund 43 Millionen Euro investieren. Mit dem Geld würden

jedoch nicht nur neue Radwege gebaut, erklärte der Minister. U.a. sei

vorgesehen, eine radverkehrsbezogene Informationsdatenbank einzurichten, die

rund 4.700 Kilometer Radwege ordnungsgemäß auszuschildern und das

Wegemanagement zu organisieren. Darüber hinaus sei geplant, Radwege stärker

getrennt vom Autoverkehr zu bauen. ¿Die Sicherheit der Radfahrer ist ein ganz

wesentlicher Aspekt, der künftig noch mehr Berücksichtigung finden soll¿,

betonte der Minister.

 

Nach dem Kabinettsbeschluss wird das Papier zunächst den

Kommunen, Landkreisen sowie verschiedenen Verbänden und Verkehrsunternehmen zur

Anhörung zugeleitet. Die Einbringung in den Landtag ist noch in diesem Jahr

vorgesehen.

 

 

 

Impressum:

 

Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt

Pressestelle

Hegelstraße 42

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567-6666

Fax: (0391) 567-6667

Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de