Katastrophenschutz erhält Mittel aus dem
Konjunkturpaket: Land ist künftig für Großschadensereignisse besser gerüstet
17.07.2009, Magdeburg – 160
- Ministerium für Inneres und Sport
Ministerium des Innern - Pressemitteilung Nr.: 160/09
Ministerium des Innern -
Pressemitteilung Nr.: 160/09
Magdeburg, den 17. Juli 2009
Katastrophenschutz erhält Mittel aus dem
Konjunkturpaket: Land ist künftig für Großschadensereignisse besser gerüstet
Im
Rahmen der Umsetzung des Konjunkturpaktes II wird das Innenministerium
insgesamt ca. 7 Millionen Euro für die nachhaltige Stabilisierung des
Sicherheitsniveaus im Katastrophenschutz einsetzen.
Ein Schwerpunkt der Förderung ist die Verbesserung der Ausstattung in den
Landkreisen und kreisfreien Städten für die Bewältigung eines sog.
Massenanfalls von Verletzten. ¿Dort sehen wir im Land insgesamt Nachholbedarf¿,
so Innenstaatssekretär Rüdiger Erben (SPD), ¿den wir bei dieser Gelegenheit mit
einer Förderung von insgesamt ca. 3,7 Millionen Euro schnell abdecken wollen.¿
Die Entscheidung für den
Einsatz dieser Mittel folgt einem Ausstattungskonzept zur Ergänzung des
Katastrophenschutzes, auf das sich Bund und Länder 2007 geeinigt hatten. Dieses
sieht vor, dass der Bund in Zukunft konkret am Bedarf orientierte
Spezialressourcen bereitstellt und die Länder ihrerseits gewährleisten, die darauf
abgestimmten Katastrophenschutzstrukturen vorzuhalten.
Erben
weiter: ¿An jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt ergehen in den nächsten
Tagen Fördermittelbescheide für die Beschaffung eines Wechselladerfahrzeuges
mit einem Abrollbehälter, der wiederum eine rettungsdienstliche Beladung für 50
Behandlungsplätze enthält.¿ Das
Fahrzeug selbst ist zunächst ein herkömmlicher LKW mit 18 t Gesamtgewicht und
einem Ladekran. Der Abrollbehälter "MANV 50" enthält neben der
rettungsdienstlichen Beladung auch Zelte und Stromerzeuger.
Rüdiger Erben: ¿Das heißt, es ist dann alles vorhanden, um vor Ort eine mobile
Rettungsstation aufzubauen. Damit werden wir im Land in Zukunft auf ein
Großschadensereignis mit vielen Verletzten besser technisch vorbereitet sein
als bisher.¿
Die
Kosten für die Beschaffung dieser Technik belaufen sich auf ca. 300.000 Euro
pro Fahrzeug samt Abrollbehälter. 75 Prozent davon werden durch Mittel des
Bundes abgedeckt. Die verbleibenden 25 Prozent werden zur Hälfte vom Land
getragen, die übrigen 12,5 Prozent müssen durch die Landkreise und kreisfreien
Städte als Eigenanteil aufgebracht werden.
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