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Geschlagen und Rucksack geraubt

05.07.2009, Magdeburg – 324

  • Polizeirevier Magdeburg

 

 

 

 

 

Polizeirevier Magdeburg - Pressemitteilung Nr.: 324/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Polizeirevier Magdeburg -

Pressemitteilung Nr.: 324/09

 

 

 

Magdeburg, den 5. Juli 2009

 

 

 

Geschlagen und Rucksack geraubt

 

 

 

Ein

28-jähriger Magdeburger wurde am gestrigen Samstag, 04.07.09, gegen 06:45 Uhr,

Opfer eines Raubdelikts. Der Geschädigte fuhr zunächst mit einer Straßenbahn

der Linie 6, in welcher er auf eine Gruppe von mehreren männlichen Personen

traf. Kurz bevor der Geschädigte an einem Haltepunkt in der

Großen-Diesdorfer-Straße die Bahn verließ, kam es zu einer verbalen und in der

Folge auch tätlichen Auseinandersetzung zwischen ihm und der Gruppierung in der

Bahn. Nach dem Verlassen der Bahn begab sich der Geschädigte in die

Gerhart-Hauptmann-Straße. Die Tätergruppe stieg ebenfalls aus der Bahn und

folgte dem 28-Jährigen. Als dieser dies bemerkte, fing er an zu rennen, wurde

aber durch die Personen der Gruppierung kurze Zeit später eingeholt, gestellt

und zu Boden gerissen. Die Tätergruppe schlug und trat nun auf den Geschädigten

massiv ein. Dabei entrissen die Täter dem Geschädigten dessen mitgeführten

Rucksack vom Rücken und flüchteten in unbekannte Richtung. Durch Zeugen konnte

die Tat beobachtet und die Polizei verständigt werden. Den Beamten gelang es

dank sofortiger intensiver Fahndungsmaßnahmen drei tatverdächtige Personen zu

stellen. Bei diesen Tatverdächtigen handelt es sich um Magdeburger im Alter von

16, 19 und 22 Jahren. Bei der Durchsuchung des 19-Jährigen konnten außerdem

Betäubungsmittel aufgefunden werden. Er wurde daraufhin zunächst vorläufig

festgenommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft aus dem

polizeilichen Gewahrsam entlassen.

 

Gegen

die Tatverdächtigen und deren bislang unbekannte Mittäter ermittelt die Kripo

Magdeburg nun wegen des Verdachts des schweren Raubes und der gefährlichen

Körperverletzung. Der Geschädigte erlitt durch die körperlichen Übergriffe

Prellungen im Gesicht und an beiden Armen, weshalb er ambulant im

Universitätsklinikum Magdeburg behandelt werden musste. Die Ermittlungen dauern

an. (bro.)

 

 

 

 

 

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