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Ergebnisse der Evaluation zur
Forststrukturreform vorgestellt
Wernicke: Verlässlichen Rahmen für alle Partner

30.06.2009, Magdeburg – 100

  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.:

100/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Landwirtschaft und

Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 100/09

 

 

 

Magdeburg, den 30. Juni 2009

 

 

 

Ergebnisse der Evaluation zur

Forststrukturreform vorgestellt

Wernicke: Verlässlichen Rahmen für alle Partner

 

 

 

Die

Forststrukturreform bietet einen verlässlichen Rahmen für alle Partner. Zu

dieser Einschätzung kam heute in Magdeburg Landwirtschafts- und

Umweltministerin Petra Wernicke. Sie hatte dem Kabinett die Ergebnisse der

Evaluierung zur Forststrukturreform und die der Prüfaufträge des Kabinetts

vorgelegt.

 

 

 

Bei

der Vorstellung der Ergebnisse in der Sitzung der Landesregierung verwies

Wernicke auf Ziele und Inhalte der Strukturreform. Zum 1. Januar 2006 war die

Einheitsforstverwaltung in Sachsen-Anhalt aufgelöst worden. Dabei wurde für die

Bewirtschaftung des Landeswaldes ein neuer Landesforstbetrieb als Landesbetrieb

mit erwerbswirtschaftlichem Schwerpunkt errichtet. Die Hoheitsaufgaben wurden

den Ämtern für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ÄLFF) übertragen. Die

Privatwaldbetreuung und die Waldpädagogik wurden im Landesbetrieb für

Privatwaldbetreuung und Forstservice (LPF) angesiedelt. Umweltrelevante

Aufgaben werden seitdem im Landesamt für Umweltschutz (LAU) in Halle(Saale)

wahrgenommen. Wernicke: ¿Ziel war und ist eine deutliche Reduzierung des

Zuschussbedarfes.¿ So betrug der Zuschussbedarf 2003 für die gesamte

Forstverwaltung noch 40 Millionen Euro. Bereits in diesem Jahr werde er

planmäßig nur noch ca. 22 Millionen Euro betragen. Wernicke schätzte ein, dass

mit der Forststrukturreform eine kostendeckende, ökologisch und sozial

nachhaltige Bewirtschaftung des Landeswaldes gesichert sei. Zugleich wurde mit

der Reform erstmals eine konkrete Personalbemessung für die Forstaufgaben vorgenommen.

In deren Folge können die Kosten für fast 40 Prozent des Personals

mittelfristig eingespart werden, so Wernicke. Um den Personalüberhang

abzubauen, wurden und werden vor allem Waldarbeiter in andere Bereiche

vermittelt bzw. mit Dienstleistungsaufgaben im LPF temporär betraut. Das

Finanzministerium habe im Personalentwicklungskonzept die Reform ebenfalls als

positiv bewertet, sagte die Ministerin.

 

 

 

Das Anliegen, die systematische

Bewirtschaftung des Privatwaldes sicherzustellen, sei ebenfalls gesichert. Wernicke

hob hervor, dass die Selbstverwaltung im Privatwald zukünftig einen noch

höheren Stellenwert einnehmen werde. Das ergäbe sich zukünftig auch daraus, dass

das Ministerium den Auftrag erhalten habe, bis zum 31.08. eine Neuordnung der

Reviere vorzunehmen. Bis Ende 2012 werden dann statt bisher 92 noch ca. 70

Reviere bestehen. Das schafft Sicherheit für die Waldbesitzer und deren

Partner, so Wernicke.

 

 

 

Impressum:

 

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Tel: (0391) 567-1950

Fax: (0391) 567-1964

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