Verkehrsstaatssekretär Schröder:
Fast sieben Millionen Euro für Ortsumfahrung Riestedt
30.06.2009, Magdeburg – 84
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
084/09
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 084/09
Magdeburg, den 30. Juni 2009
Verkehrsstaatssekretär Schröder:
Fast sieben Millionen Euro für Ortsumfahrung Riestedt
Nach einer Bauzeit von 30
Monaten wird morgen (01.07.2009, 12 Uhr) die Ortsumfahrung Riestedt (Landkreis
Mansfeld-Südharz) für den Verkehr frei gegeben. ¿Mit diesem Teilstück wird auch
die Ortsumgehung Sangerhausen komplettiert und die Bedingungen für die Bürger
der angrenzenden Ortschaften verbessern sich deutlich¿, sagte Sachsen-Anhalts
Staatsekretär für Landesentwicklung und Verkehr André Schröder im Vorfeld der
Freigabe. Der Neubau der insgesamt 2,7 Kilometer langen Trasse der Bundesstraße
86 soll Riestedt vom Durchgangsverkehr entlasten.
Nach Angaben des
Staatssekretärs sind in das Vorhaben rund 6,9 Millionen Euro investiert
worden. Für die Ortsumfahrung Riestadt mussten zwei Brücken errichtet werden.
Das erste Bauwerk ist 106 Meter lang und überspannt das so genannte Osterried.
Die zweite Brücke quert einen Wirtschaftsweg und ist mit nur 19 Meter Länge
wesentlich kürzer. Neben den beiden Brücken seien Wirtschaftswege sowie ein
Radweg und ein Regenrückhaltebecken errichtet worden, erklärte Schröder. Insgesamt
seien 1.700 Meter Straße neu gebaut worden, fügte er hinzu.
Die Ortsumfahrung Riestedt
ist der letzte von vier Bauabschnitten für die Ortsumfahrung Sangerhausen. Der
Neubau der rund 8,5 Kilometer langen Strecke wurde in den vergangenen Jahren
mit Fördermitteln in Höhe von 38,1 Millionen Euro unterstützt. Aufgrund von
Umbaumaßnahmen im Bereich der alten B86 wurde ein rund ein Kilometer langes
Teilstück der neuen Ortsumfahrung in Richtung Annarode bereits 2008 frei
gegeben.
Zu Ihrer Information:
Teilweise durchquert die
Ortsumfahrung Riestedt ehemaliges Bergbaugebiet. Vorhandene Schächte wurden
gesichert und zwischen den beiden Brücken ein bis zu 17 Meter hoher Damm
aufgeschüttet. Ebenso wurden rund 9 Hektar Ackerflächen aufgeforstet und eine
Streuobstwiese rekultiviert.
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