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Erhöhte Senkungsraten im Umfeld /
1,44 Mio. Euro werden investiert
Kalischacht Achenbach: Staatssekretär Pleye und Staßfurts OB Zok geben
Startschuss für Sanierung

24.06.2009, Magdeburg – 130

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 130/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 130/09

 

 

 

Magdeburg, den 24. Juni 2009

 

 

 

Erhöhte Senkungsraten im Umfeld /

1,44 Mio. Euro werden investiert

Kalischacht Achenbach: Staatssekretär Pleye und Staßfurts OB Zok geben

Startschuss für Sanierung

 

 

 

Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Pleye und

Staßfurts Oberbürgermeister René Zok haben heute den offiziellen Startschuss

zur Sanierung des Schachtes Achenbach gegeben. Für 1,44 Millionen Euro soll der

ehemalige Kalischacht im Zuge der Gefahrenabwehr untersucht und anschließend

verfüllt werden. Das Wirtschaftsministerium finanziert die Arbeiten aus Mitteln

der Europäischen Union. Das Landesamt für Geologie und Bergwesen (LAGB) wird

die Arbeiten fachaufsichtlich unterstützen und begleiten.

 

 

 

¿Auslöser der jetzt begonnenen Maßnahmen waren

beschleunigte Senkungsraten¿, erläuterte Pleye. ¿Diese hat das LAGB hat im Zuge

der Überwachungsarbeiten im Umfeld des Schachtes festgestellt. Der Bergbau hat

in Sachsen-Anhalt eine jahrhundertealte Tradition, auf die wir stolz sein können.

Dies beinhaltet aber gleichzeitig die Notwendigkeit, alte Schächte und Tagebaue

zu sanieren, um eine Nachnutzung zu gewährleisten bzw. nicht zu gefährden.¿

 

 

 

Oberbürgermeister René Zok erklärte: ¿Durch diese

Maßnahme wird die dauerhafte Beseitigung einer vorhandenen Gefahrenstelle

erreicht. Dies schafft nicht nur Sicherheit für die dort im Umfeld wohnenden

Menschen sondern auch für die ansässigen Firmen. So gelingt es uns auch, den

Gewerbestandort an dieser Stelle für die Zukunft zu sichern. Unser Dank gilt

dem LAGB und dem Wirtschaftsministerium für die Unterstützung.¿

 

 

 

Hintergrund

 

Errichter und Betreiber des Bergwerkes Achenbach

war der preußische Fiskus. Der Schacht Achenbach wurde zwischen 1874 und 1877 geteuft.

Er hat einen Durchmesser von 4,4 Meter und ist 338 Meter tief. Die Kosten

beliefen sich damals auf rund 1,2 Mio. Mark. Das dort geförderte ¿Jüngere

Steinsalz¿ hat einen sehr hohen Reinheitsgrad und konnte ohne Aufbereitung als

Speisesalz und Grundstoff für die chemische Industrie eingesetzt werden. Neben

Steinsalz wurden auch das als Dünger in der Landwirtschaft verwendbare und

damals sehr begehrte Kainit gefördert. Nach einer vergleichsweise kurzen

Betriebsphase von nur 25 Jahren soff die Anlage durch übertretende Wässer aus

nahegelegenen Gruben im Jahr 1902 ab.

 

 

 

 

 

 

 

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