Nord/LB und Sparkasse sichern
Finanzierung eines großen Glas-werks in der Altmark
Haseloff: ?Nord/LB erneut echte Landesbank? Allerkamp: ?Wichtiges Zeichen für
die Region?
22.06.2009, Magdeburg – 124
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 124/09
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 124/09
Magdeburg, den 17. Juni 2009
Nord/LB und Sparkasse sichern
Finanzierung eines großen Glas-werks in der Altmark
Haseloff: ¿Nord/LB erneut echte Landesbank¿ Allerkamp: ¿Wichtiges Zeichen für
die Region¿
Das Investitionsvorhaben der Agenda Glas AG in
Gardelegen kann starten, die Finanzierung steht. Ein entsprechender
Finanzierungsvertrag wurde heute in Magdeburg unterzeichnet. Kreditgeber der
Agenda Glas AG ist vorrangig die Nord/LB; als regionaler Partner beteiligt sich
die Sparkasse Altmark/West mit 5 Millionen Euro an der Finanzierung des
Projekts. Beide Kreditinstitute wurden bei der Vertragsunterzeichnung vertreten
durch Dr. Jürgen Allerkamp, Vorstandsmitglied der Nord/LB, und Ulrich Böther,
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Altmark/West. Für die Agenda Glas AG
unterzeichnete die Aufsichtsratsvorsitzende Maria Elisabeth Ostermann-Müller
die Vereinbarung.
¿Gerade die Finanzierung von Großprojekten erweist
sich in Krisenzeiten als äußerst schwierig¿, sagte Wirtschaftsminister Dr.
Reiner Haseloff. ¿Umso glücklicher sind wir über den guten Ausgang dieser
Kreditverhandlungen. Wieder einmal zeigt sich, wie wichtig die Nord/LB für die
wirtschaftliche Zukunft Sachsen-Anhalts ist. Sie erweist sich erneut als echte
Landesbank. Dass sie eine Sparkasse an der Seite hat, ist kein Zufall.
Großbanken sind derzeit mehr als zurückhaltend bei der Kreditvergabe an Firmen.
Sparkassen und Volksbanken dagegen stehen zu ihrer Verantwortung für den
Wirtschaftsraum Sachsen-Anhalt.¿ Auch Beteiligungsgesellschaften und die
Investitionsbank des Landes tragen Anteile der Finanzierung.
¿Die Agenda Glas ist ein weiteres, sehr belebendes
Element für den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt¿, betonte Dr. Jürgen
Allerkamp. ¿Wir freuen uns, dass die Nord/LB einen weiteren wichtigen Beitrag
zur positiven Wirtschaftsentwicklung dieses Bundeslandes leisten kann. Erneut
zeigt sich hier, wie eng Land und Landesbank zum Wohl Sachsen-Anhalts
zusammenarbeiten. So schwierig die Zeiten derzeit auch sind: Die Wirtschaft
steht nicht still. Es gibt in unserem Land innovationsfreudige Unternehmen mit
guten Geschäftsmodellen. Ihnen zur Seite zu stehen, sie zu beraten und zu
begleiten, ist für uns als Bank des Mittelstands selbstverständlich.¿ Die
Nord/LB Landesbank für Sachsen-Anhalt konnte im 1. Quartal 2009 ihr
Geschäftsvolumen um 4 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro ausweiten. Sie ist
maßgeblich beteiligt an der Finanzierung von industriellen Großprojekten wie
Malibu Osterweddingen, e | glass und f | glass Osterweddingen, q-cells
Thalheim, Zellstoffwerke Stendal, Prowell Burg und Flughafen Halle/Leipzig.
Maria Elisabeth Ostermann-Müller meinte aus Sicht
des Investors: ¿Das Erfolgskonzept der Agenda Glas AG steht für mich auf drei
Säulen: Langfristige Abnahmeverträge, konservative Finanzierung und
langjähriges Know-how der Gründer aus der Behälterglasindustrie. Der Mut und
die Innovationsbereitschaft unserer Kreditgeber, von Politik und Verwaltung und
nicht zuletzt des Vorstandes zeigen einen vorausschauenden Blick in die Zukunft
dieser Region. Wir haben hier ein Projekt von hoher Nachhaltigkeit ¿ eine
Investition, die in Zukunft vor allem den jungen Menschen in der Region zugute
kommen wird.¿
Für die Stadt Gardelegen und den Altmarkkreis
Salzwedel ist das Vorhaben der Agenda Glas ein herausragendes Ereignis, wie die
Anwesenheit von Landrat Michael Ziche und Bürgermeister Konrad Fuchs bei der
Vertragsunterzeichnung dokumentierte.
Agenda Glas baut in Gardelegen auf 16 Hektar eine
Anlage zur Herstellung von Premium-Hohlglasbehältern (Flaschen für die
Getränke- und Lebensmittelindustrie). Der Jahresausstoß von 95.000 Tonnen
Behälterglas oder 300 Millionen Flaschen wird rund um die Uhr produziert. Die
wesentlichen Rohstoffe wie Soda, Quarzsand, Kalk und Dolomit werden hauptsächlich
aus regionalen Quellen bezogen, aus dem nahegelegenen Weferlingen zum Beispiel
jährlich 60.000 Tonnen Quarzsand. Das Glaswerk selbst bietet 150 neue
Arbeitsplätze, dazu kommen weitere Arbeitsplätze bei Zulieferern und
Dienstleistern. Der Betriebsbeginn ist für das 1. Halbjahr 2010 geplant. Pro
Tag werden dann bis zu 310 Tonnen Glas erschmolzen.
Das Werk entsteht auf einer Militärbrache, die als
Gewerbe- und Industriegebiet Gardelegen-Ost (Fliegerhorst) erschlossen wird.
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