Bauminister Daehre: Land fördert
neues Mehrgenerationenhaus in Halberstadt mit rund einer Million Euro
17.06.2009, Magdeburg – 75
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
075/09
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 075/09
Magdeburg, den 17. Juni 2009
Bauminister Daehre: Land fördert
neues Mehrgenerationenhaus in Halberstadt mit rund einer Million Euro
Nach einer Bauzeit von 15
Monaten wird heute in Halberstadt der Neubau eines Mehrgenerationenhauses
eingeweiht. ¿Hier ist barrierefreies Zusammenleben für alle möglich, vom allein
stehenden Studenten über Familien bis hin zu älteren Menschen, die in ihrer Bewegungsfreiheit
eingeschränkt sind¿, sagte der Sachsen-Anhalts Bauminister Karl-Heinz Daehre
bei der Einweihung.
Nach Auskunft des
Ministers wurden insgesamt rund 3,8 Millionen Euro in das Vorhaben investiert.
Davon hat das Land rund 1,1 Millionen Euro beigesteuert. Studenten des Bereichs
Innenarchitektur der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle
entwickelten innerhalb einer Ideenwerkstatt zunächst die Grundrisse für den
Neubau. Entstanden sind 20 individuelle Wohnungen, die zwischen 80 und 130 Quadratmetern
variieren. Dabei wurde speziell darauf geachtet, dass eine Einschränkung der
physischen Fähigkeiten im Alter nicht zum Auszug aus der vertrauten
Wohnumgebung führen muss. Zudem könnten die Wohnungen an sich ändernde Bedürfnisse
der Mieter angepasst werden, sagte Daehre. ¿Ein Mehrgenerationenhaus ist ein
alternatives Modell, das die bekannten Wohnformen ergänzt¿, fügte er hinzu. Das
soziale Zusammenleben und die gegenseitige Hilfe seien hier besser zu
organisieren.
Großzügige, begrünte Dachterrassen dienen der Kommunikation der
Bewohner und sind Teil der Gesamtkonzeption. Von hier aus genießt man den Blick
zu Dom, Martinikirche, Holzmarkt mit Rathaus und dem Campus der Hochschule
Harz. Einschnitte in den oberen zwei Geschossen lassen interessante Blickbeziehungen
zur historischen Bausubstanz im Hintergrund zu und verstärken damit die Verbindung
von Alt und Neu.
Das fünfgeschossige Gebäude bezieht die Energie für Warmwasser und Heizungen über
Wärmesonden aus rund 150 Metern Tiefe. Damit kann auf eine Öl- oder
Erdgasheizung verzichtet werden.
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