Böhmer: Händels Musik gehört zum
europäischen Erbe
04.06.2009, Magdeburg – 296
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 296/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 296/09
Magdeburg, den 4. Juni 2009
Böhmer: Händels Musik gehört zum
europäischen Erbe
¿Händels Musik hat zu einem europäischen Gemeinsinn mit
beigetragen. Er war der Vermittler zwischen der mitteldeutschen und
italienischen, französischen und englischen Musiktradition. Die
Händel-Festspiele erinnern uns auch an die kulturellen Grundlagen Europas. Für
sie steht neben anderen großen Namen auch der von Georg Friedrich Händel. Händel
ist aus der europäischen Musikgeschichte nicht wegzudenken. Seine Musik gehört
zum europäischen Erbe.¿ Das sagte Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer
heute in Halle. Dort nahm er an der Eröffnung der diesjährigen
Händel-Festspiele teil. Sie stehen unter dem Motto: ¿Händel ¿ der Europäer¿ und
der Schirmherrschaft von Königin Elisabeth II. und Bundespräsident Prof. Dr.
Horst Köhler.
In seinem Grußwort wandte sich der Ministerpräsident
entschieden gegen eine nationale Vereinnahmung des Komponisten. Vor allem im 19.
und frühen 20. Jahrhundert wurde in Deutschland um Händels Nationalität heftig
gerungen. Böhmer: ¿Heute erscheint uns dieser Nationalismus unbegreiflich. Wir
sehen in Händel vor allem den überzeugten Europäer und Weltbürger. Händel
dachte nicht in nationalen Kategorien. Er war seiner Zeit voraus. Früh nahm er
wahr, welche Möglichkeiten ihm Europa bot. Er hätte den Streit um seiner
Nationalität nicht verstanden und schon gar nicht gutgeheißen.¿
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