Ministerpräsident Böhmer:
Diakonie ist soziales Gewissen der Gesellschaft
14.05.2009, Magdeburg – 267
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 267/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 267/09
Magdeburg, den 14. Mai 2009
Ministerpräsident Böhmer:
Diakonie ist soziales Gewissen der Gesellschaft
¿Ihre Häuser stehen allen Menschen offen. Not sehen, Not
benennen und Not überwinden. Dieser Dreiklang macht den Geist der Diakonie aus.
Sie geben dem sozialen Gewissen eine Stimme.¿ Das sagte Ministerpräsident Prof.
Dr. Wolfgang Böhmer heute in Halle. Dort nahm er an der Einweihungsfeier des
neuen Standortes der Diakonie Mitteldeutschland teil.
Mit Blick auf den Fusionsprozess betonte Böhmer:
¿Nächstenliebe und Wirtschaftlichkeit müssen keine Gegensätze sein. Einerseits
sei ¿die Ökonomisierung der Diakonie mit steigenden betriebswirtschaftlichen
Anforderungen unausweichlich.¿ Andererseits ¿ist die Ihrer Arbeit zugrunde
liegende christliche Sozialethik ein Alleinstellungsmerkmal und großer Vorteil,
der Sie vor vielen anderen sozialen Dienstleistern auszeichnet¿.
Böhmer
bezeichnete die Diakonie Mitteldeutschland als bedeutenden und kompetenten
Partner für das Land. ¿Sie sind nahezu auf allen Feldern präsent, und wir
wollen und können auf Ihre komplexe Sozialarbeit nicht verzichten. In diesem
Zusammenhang lobte der Ministerpräsident insbesondere die Arbeit der ca. 20.000
ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie Mitteldeutschland.
Böhmer: ¿Sie sind gut aufgestellt für die Zukunft.¿
Hintergrund
Am 28. Oktober 2004 beschlossen die
Mitgliederversammlungen der Diakonischen Werke der Evangelischen Landeskirche
Anhalts, der Kirchenprovinz Sachsen und der Evangelisch-Lutherischen
Landeskirche Thüringens den Zusammenschluss zum 1. Januar 2005. Der Fusion zum
Diakonischen Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e.V. (Diakonie
Mitteldeutschland) gingen über mehrere Jahre Verhandlungen und verbindliche Kooperationen
voraus. Die zentrale Geschäftsstelle der Diakonie Mitteldeutschland ist seit
April 2009 in Halle in der Merseburger Straße 44. Mit der Fusion entstand der größte Freie
Wohlfahrtsverband in den neuen Bundesländern, der ca. 22.000 Menschen in mehr
als 1.700 Einrichtungen und Diensten beschäftigt.
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