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Flughafen Cochstedt: Haseloff
informiert Kabinett
Käufer bittet um Anpassung der vertraglichen Konditionen an derzeitige
Wirtschaftssituation

14.05.2009, Magdeburg – 92

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 092/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 092/09

 

 

 

Magdeburg, den 12. Mai 2009

 

 

 

Flughafen Cochstedt: Haseloff

informiert Kabinett

Käufer bittet um Anpassung der vertraglichen Konditionen an derzeitige

Wirtschaftssituation

 

 

 

Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff hat heute

das Kabinett über den aktuellen Sachstand beim Flughafen Cochstedt informiert.

 

 

 

Der Käufer des Flughafens Cochstedt, die arabische

Gesellschaft International Investment House (IIH), hatte um eine zeitliche

Verschiebung der vertraglich vereinbarten Kaufpreis-Zahlung und der damit

avisierten Investitionen auf dem Flughafengelände ersucht. Bei Gesprächen mit

Wirtschafts-Staatssekretär Detlef Schubert am Wochenende in Abu Dhabi hat die

Käuferseite ihr nachhaltiges Interesse am Projekt bekräftigt. Angesichts der

Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise bittet sie aber darum,

die Vertragsbedingungen der derzeitigen Situation anzupassen.

 

 

 

Die arabische Seite ersuchte deshalb um einen

Zahlungs- und Investitionsaufschub von bis zu zwei Jahren. Sie ist bereit, alle

bis zur Vertragserfüllung auflaufenden Betriebskosten des Flughafens zur

Aufrechterhaltung des Sichtflugbetriebes zu übernehmen. Dem Land entstünden

damit weiterhin keine Betreiberkosten, und Unternehmen auf dem Flughafengelände

können ihren Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen fortsetzen.

 

 

 

Das Wirtschaftsministerium verweist auf den

rechtsgültigen Vertrag, erkennt jedoch die Schwierigkeiten, die derzeit die

Umsetzung einer Vielzahl geplanter Investitionen verzögern oder stoppen. Nach

der Prüfung aller juristischen Konsequenzen im Zusammenhang mit dem erbetenen

Zeitaufschub wird das Ministerium im Einvernehmen mit den zuständigen politischen

Gremien das weitere Vorgehen des Landes festlegen.

 

 

 

 

 

 

 

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