Verabschiedung von Johannes
Felsenstein in Dessau-Roßlau/ Staatsminister Robra: Felsenstein war für
Anhaltisches Theater ein Gewinn
08.05.2009, Magdeburg – 231
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 231/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 231/09
Magdeburg, den 9. Mai 2009
Verabschiedung von Johannes
Felsenstein in Dessau-Roßlau/ Staatsminister Robra: Felsenstein war für
Anhaltisches Theater ein Gewinn
"Für die Stadt Dessau-Roßlau, aber auch für das Land
Sachsen-Anhalt war das Wirken von Johannes Felsenstein in dieser Stadt ein
Gewinn. Er hat nicht nur die bedeutende Tradition des Anhaltischen Theaters
fortgesetzt, er hat das Theater auch über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus
bekannt gemacht. In seiner Tätigkeit als Theaterleiter und Intendant hat er
durch den hohen eigenen Anspruch die künstlerische Qualität seines Hauses
kontinuierlich gehoben." Dies erklärte Staatsminister Rainer Robra auf der
Festveranstaltung zur Verabschiedung des langjährigen Generalintendanten des
Anhaltischen Theaters Dessau in Dessau-Roßlau.
Höhepunkte des künstlerischen Schaffens Felsensteins in
Dessau-Roßlau seien u. a. der Verdi-Schiller-Zyklus aus Anlass des 200. Todestages
Schillers im Jahr 2005 und die Wiederbelebung der Tradition von
Wagner-Inszenierungen in Dessau gewesen. Erfolge bei Gastspielen im Ausland
sowie Produktion und Vermarktung von zwei Operninszenierungen des Theaters auf
DVD zeugten von der internationalen Ausstrahlung des Hauses unter der Leitung
Felsensteins.
Robra würdigte, dass sich der scheidende Generalintendant
nicht nur immer wieder in künstlerische Diskussionen eingebracht habe, sondern
in seinem Wirken Bildung und Theater als zusammengehörig angesehen habe. Er
habe seine Zuschauer und Zuhörer ermuntert, sich zu engagieren und so Demokratie
mit zu gestalten.
Der Staatsminister verwies darauf, dass das Land
Sachsen-Anhalt die Zuwendungen für das Anhaltische Theater Dessau ab dem Jahr
2010 um 300.000 ¿ auf dann 8,3 Mio. ¿ erhöhen werde. Er gehe davon aus, dass
unter dem Nachfolger Felsensteins in Dessau-Roßlau die erfolgreiche
Theaterarbeit fortgeführt werde.
Johannes Felsenstein, der in diesem Jahr 65 wird, war seit
1991 Intendant des Anhaltischen Theaters Dessau. In den 18 Jahren seines Wirkens
inszenierte er u. a. 38 Werke des Musiktheaters. Rund 3,4 Mio. Zuschauer
besuchten während seiner Intendanz das Theater. Nachfolger Felsensteins wird
mit Beginn der neuen Spielzeit der bisherige Intendant des Nordharzer Städtebundtheaters,
André Bücker.
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Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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