Pressemitteilung Polizeirevier
Stendal
04.05.2009, Stendal – 125
- Polizeirevier Stendal
Polizeirevier Stendal - Pressemitteilung Nr.: 125/09
Polizeirevier Stendal -
Pressemitteilung Nr.: 125/09
Stendal, den 4. Mai 2009
Pressemitteilung Polizeirevier
Stendal
Brandursache ermittelt
Als
Brandursache des gestrigen Wohnungsbrandes in der Dr.-Kurt-Schumacher Str. 4,
bei dem ein 25-Jähriger zu Tode kam, wurde ein Schwelbrand an der Couch des
Geschädigten festgestellt, die gleichzeitig als Schlafstätte dient. Es kann
davon ausgegangen werden kann, dass der Geschädigte im betrunkenen Zustand mit
einer Zigarette eingeschlafen ist.
Pressemitteilung von heute Morgen:
67-Jähriger Mann aus Stendal tot im Stadtsee gefunden
Am heutigen Tag wurde gegen 09.00 Uhr durch eine Passantin eine leblose
Person am Rand des Stendaler Stadtsees gefunden. Die herbeigerufene Notärztin
konnte nur noch den Tod feststellen. Bei dem Toten handelt es sich um einen
67-jährigen Mann aus Stendal.
Die Kripo hat mit der Spurensuche begonnen und die weiteren Ermittlungen zur
Klärung der näheren Todesumstände aufgenommen.
Ergänzung:
Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Stendal und des
Polizeireviers Stendal:
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wohnte der Geschädigte in der näheren
Umgebung des Stadtsees. Die erste Inaugenscheinnahme der Leiche ergab keine
Hinweise auf eine äußere Gewaltanwendung. Die Ermittlungen dauern an.
In diesem Zusammenhang bitten wir Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu diesem
Ereignis geben können, sich im Polizeirevier Stendal unter der Tel.-Nr.
03931/685 292 zu melden.
Verkehrsgeschehen
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
zwischen 02.05.09, 20.00 Uhr und 03.05.09, 07.00 Uhr, Tangermünde,
August-Bebel-Straße 55
Dort wurde von einem geparkten Vectra der linke Außenspiegel abgefahren.
Vom Verursacher ist nichts bekannt.
Hinweise zu diesem Unfall nimmt das Polizeirevier unter der Tel.-Nr. 03931 /
685 291 oder die Polizeistation Tangermünde unter der Tel.-Nr. 039322 / 73531-0
entgegen.
Verkehrsunfall mit Sachschaden
03.05.09, gegen 02.55 Uhr, Stendal, Lüderitzer Straße
Eine 42-jährige Mitsubishi-Fahrerin befuhr die Lüderitzer Straße stadteinwärts.
Höhe Bahnhofstunnel kam sie in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab
und prallte gegen den Bordstein. Durch Gegenlenken geriet sie wieder auf die
Fahrbahn und fuhr gegen eine Straßenlaterne auf der rechten Fahrbahnseite. Bei
der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass die Verkehrstüchtigkeit der
Fahrerin erheblich eingeschränkt war. Die Blutentnahme wurde veranlasst, der
Führerschein sichergestellt.
Kriminalitätsgeschehen
In der Zeit vom 03.05.09, 23.35 Uhr bis 04.05.09, 01.50 Uhr sind der oder die
unbekannten Täter in die Raiffeisen-Tankstelle in Tangermünde, Gewerbepark,
eingestiegen und haben erhebliche Mengen Tabakwaren und alkoholische Getränke
entwendet.
In der Zeit vom 02.05.09, 19.00 Uhr bis 03.05.09, 09.00 Uhr haben der oder die
unbekannten Täter in eine Stallanlage zwischen Groß Schwechten und Neuendorf am
Speck eingebrochen. Nachdem sie sich Zugang zum Heizungsraum und zum Büro
verschafften, entwendeten sie einen Hochdruckreiniger, ein Bolzenschussgerät
mit den dazu gehörenden Kartuschen.
Aufklärung von Sachbeschädigungen durch Graffiti in
Havelberg
Durch Hinweise aus der Bevölkerung und intensiven Ermittlungen ist es
nun gelungen, eine Vielzahl von Sachbeschädigungen in Form von Schmierereien an
Fassaden von Gebäuden, an Mauern, Trafo-Stationen u. a. baulichen Einrichtungen
einer Tätergruppe zuzuordnen.
Im März dieses Jahres konnten Zeugen beobachtet, dass
sich zwei Jugendliche an der Rückfront der Trauerhalle des Friedhofs Kuhlhausen
zu schaffen machten. Sie sahen, wie sie mit Sprayflaschen hantierten, um
offensichtlich ihre stillosen Farbschmierereien zu hinterlassen. Die
Zeugen, denen die Jugendlichen namentlich bekannt sind, informierten
den Ortsbürgermeister von Kuhlhausen, der seinerseits die Straftat der
Polizei meldete. Trotzdem beide Jugendliche damit rechnen konnten,
"ertappt" worden zu sein, richteten sie in der darauffolgenden Nacht
noch weitere Schmierereien an.
Durch die bereits zuvor geführten intensive Ermittlungen des zuständigen
Kriminalbeamten sowie die Vernehmungen der Tatverdächtigen und weiterer
Zeugen, konnten den beiden Jugendlichen aus Rehberg und Berlin (16 Jahre
alt) nunmehr weitere 15 Straftaten, die z. T. bis ins Jahr 2007
zurückreichen, nachgewiesen werden.
Indessen haben sich die jungen Leute bei einem Teil der Geschädigten
entschuldigt, ihre Schmierereien selbst beseitigt bzw. Wiedergutmachung
angeboten. Trotzdem werden zivil- und strafrechtliche Folgen nicht ausbleiben.
Die Ermittlungen - auch in Bezug auf weitere, bisher nicht eindeutig
geklärte Straftaten dieser Art - werden fortgeführt und mit Sicherheit
auch zu weiteren Aufklärungsergebnissen führen. Gewähr dafür sind Hinweise
und Informationen aus der Bevölkerung, wofür sich die Polizei an dieser
Stelle bedanken möchte.
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