Hotline zu Schweinegrippe
aktiviert ? Gesundheitsministerin Kuppe: Alle Vorbereitungen werden getroffen
28.04.2009, Magdeburg – 211
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 211/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 211/09
Magdeburg, den 28. April 2009
Hotline zu Schweinegrippe
aktiviert ¿ Gesundheitsministerin Kuppe: Alle Vorbereitungen werden getroffen
Sachsen-Anhalt trifft alle notwendigen Aufklärungs- und
Vorsorgemaßnahmen für den Fall eines möglichen Ausbruchs der Schweinegrippe in
Deutschland. Gesundheitsministerin Dr. Gerlinde Kuppe informierte dazu am
Dienstag das Kabinett. Neben den täglichen Bund-Länder-Abstimmungen stehen das
Gesundheitsministerium, das Landesamt für Verbraucherschutz und das
Landesverwaltungsamt im engen Kontakt mit den Gesundheitsämtern in den Kreisen
und kreisfreien Städten, mit der Kassenärztlichen Vereinigung, der
Apothekerkammer und der Krankenhausgesellschaft. Alle relevanten
Informationen ¿ insbesondere aus dem Robert-Koch-Institut ¿ werden fortlaufend
ausgetauscht.
Derzeit ist kein Verdachtsfall von Schweinegrippe für
Sachsen-Anhalt bekannt. ¿Im Mittelpunkt der aktuellen Aktivitäten steht die
Sach- und Fachaufklärung¿, erklärte Kuppe. Die Ministerin informierte, dass im
Landesamt für Verbraucherschutz am heutigen Dienstag eine Hotline eingerichtet
wurde. Unter der Telefonnummer 0391/5 37 71 11 beantworten Montag bis
Freitag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr Expertinnen und Experten Fragen rund um
die Schweinegrippe. Sie geben Auskunft zum klinischen Bild der Schweinegrippe
und zu Risikogebieten. Zugleich geben sie Tipps zu Hygienemaßnahmen.
Nach Einschätzung des
Robert-Koch-Instituts kann das neue Grippevirus schwerwiegende und sogar
tödliche Erkrankungen hervorrufen. Es gilt, Erkrankungen frühzeitig zu
erkennen, um eine Verbreitung zu verhindern.
Erste Symptome sind plötzlich
beginnendes Krankheitsgefühl, Fieber mit einer Temperatur von über 38 Grad,
Schüttelfrost sowie trockener Husten, Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen.
Vor allem Personen, die jüngst von einer Reise nach Mexiko
zurückgekehrt sind und die im Flugzeug mit Personen Kontakt hatten, die Symptome
einer akuten Atemwegserkrankung und Fieber hatten, sind angesprochen. Sie
sollten sich umgehend einem Arzt oder einer Ärztin vorstellen, wenn sie
innerhalb von sieben Tagen nach Reiserückkehr Krankheitssymptome spüren. Dann
besteht die Möglichkeit, dass die erkrankte Person während der Reise
Grippeviren ausgeschieden hat.
Der Pandemieplan Sachsen-Anhalt ist im Internet
veröffentlicht unter www.ms.sachsen-anhalt.de
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
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