Französische Künstlerin Colette
Deblé porträtiert Frauen aus Sachsen-Anhalt
Europaminister Robra: Ausstellung zeigt kulturelle Integration Sachsen-Anhalts
in Europa
24.04.2009, Magdeburg – 188
- Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 188/09
Staatskanzlei - Pressemitteilung
Nr.: 188/09
Magdeburg, den 24. April 2009
Französische Künstlerin Colette
Deblé porträtiert Frauen aus Sachsen-Anhalt
Europaminister Robra: Ausstellung zeigt kulturelle Integration Sachsen-Anhalts
in Europa
¿Es ist bemerkenswert, dass von einer französischen
Künstlerin Porträts von Frauen aus dem heutigen Sachsen-Anhalt porträtiert
werden, die die Geschichte unserer Region auf unterschiedliche Weise mitgeprägt
haben. Das unterstreicht, in welch hohem Maße unsere Region inzwischen
kulturell in das vereinte Europa integriert ist.¿ Das sagte Europaminister
Rainer Robra heute in der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau in Dessau-Roßlau.
Dort eröffnete er eine Wanderausstellung mit Gemälden und Zeichnungen der
französischen Malerin Colette Deblé. Die Ausstellung trägt den Titel
¿Damenwahl: Die Macht der Frauen ¿ Eine Französin entdeckt Sachsen-Anhalt¿ und
ist nach Dessau auch in Magdeburg, Naumburg, Quedlinburg, Halberstadt, Stendal,
Burg und Merseburg zu sehen.
¿Die Bilder verdanken wir natürlich in erster Linie der
Künstlerin selbst, aber ohne die Unterstützung und Anregung des Beauftragten
für deutsch-französische Angelegenheiten in Sachsen-Anhalt, Herrn Christophe De
Winter, wäre die Ausstellung wohl nicht zustande gekommen¿, betonte Robra. Der
Staatsminister, der die Schirmherrschaft für die Wanderausstellung übernommen
hat, dankte auch den Ausstellungsstädten für ihre Kooperationsbereitschaft.
¿Die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Sachsen-Anhalt und
Frankreich hat sich in den vergangenen Jahren ausgezeichnet entwickelt. Mit der
Region Centre verbindet uns eine enge Partnerschaft, die in diesem Jahr fünf
Jahre alt wird. Neben zahlreichen gemeinsamen Kulturprojekten arbeiten beide
Seiten in europäischen Gemeinschaftsprojekten zusammen¿, so der Chef der
Staatskanzlei. Mit Leben erfüllt werde die deutsch-französische Freundschaft
vor allem durch Städtepartnerschaften. Dutzende von sachsen-anhaltischen
Städten seien mit französischen Kommunen in solchen Partnerschaften verbunden.
¿Auch auf wirtschaftlichem Gebiet haben wir unverzichtbare
Unterstützung von französischen Partnern erhalten. So hat der Bau der heutigen
TOTAL-Raffinerie einen wichtigen Grundstein für die Erhaltung des mitteldeutschen
Chemiestandorts gelegt.¿ Neben den zahlreichen Investitionen französischer
Firmen in Sachsen-Anhalt hob Robra die intensiven Handelskontakte hervor.
Frankreich sei für Sachsen-Anhalt das zweitwichtigste Exportland.
Hintergrund:
Die von der französischen 68er
Bewegung feministisch geprägte Colette Deblé ist durch Verfremdungen berühmter
Abbildungen von Frauen hervorgetreten. In Magdeburg waren 2007 bereits Porträts
der Jungfrauen des Magdeburger Doms von Colette Deblé zu sehen.
Ausstellungstermine:
Dessau - Roßlau
Anhaltische Gemäldegalerie Dessau,
Puschkinallee 100
25. April 2009 ¿ 7. Juni 2009
Magdeburg
MDR-Landesfunkhaus,
Stadtparkstraße 8
21. Juni 2009 ¿ 19. Juli 2009
Naumburg
Evangelische Domschule St. Martin
(Orangerie), Domplatz 3
Marienkirche am Dom, Domplatz 16-17
24. Juli 2009 ¿ 6. September 2009
Quedlinburg
Schlossmuseum, Schlossberg 1
25. September -. 15. November 2009
Halberstadt
Gleimhaus, Domplatz 31
26. November 2009 ¿ 14. Februar 2010
Stendal
Altmärkisches Museum im
Katharinenkloster, Schadewachten 48
27. Februar 2010 ¿ 27. März 2010
Burg
Stadtbibliothek ¿Brigitte
Reimann¿, Berliner Straße 38
9. April 2010 ¿ 21. Mai 2010
Merseburg
Krypta und St. Michaeliskapelle im
Dom, Domplatz
Willi-Sitte-Galerie, Domstraße 15
Kunststiftung ben zi bena,
Domplatz 3
4. Juni 2010 ¿ 9. Juli 2010
Zu den von Colette Deblé
porträtierten Frauen gehören:
1. Fürstinnen und Prinzessinnen
von Anhalt-Dessau:
Louise von
Anhalt-Dessau
Henriette-Amalie von
Anhalt-Dessau
Christiane Amalie
von Anhalt-Dessau
2. Stifterfiguren des Naumburger
Doms:
Uta von Naumburg
Reglindis
Gräfin Berchta
3. Äbtissinnen von Quedlinburg:
Mathilde von
Quedlinburg
Adelheid I.
Anna Amalie von
Preußen
Maria Aurora von
Königsmark
Sophie-Albertine von
Schweden
4. Katharina die Große, Zarin
von Russland, geborene Sophie von Anhalt-Zerbst
5. Henny Porten, Stummfilmstar
6. Dorothea Christiane Erxleben,
erste promovierte deutsche Ärztin
7. Elisabeth Förster-Nietzsche,
Schwester des Philosophen Friedrich Nietzsche
8. Franziska Nietzsche, Mutter
von Friedrich Nietzsche
9. Lou-Andreas Salomé,
Schriftstellerin
10. Anna Louisa Karsch, Dichterin
11. Elisa von der Recke, Dichterin
und Schriftstellerin
12. Frieda Menshausen-Labriola,
Malerin
13. Brigitte Reimann,
Schriftstellerin
14. Katharina von Bora, Ehefrau
Martin Luthers
Fragen zur Ausstellung richten Sie
bitte an den Leiter der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau, Dr. Norbert
Michels, Tel. 0340/66126000.
Impressum:
Staatskanzlei des Landes
Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail:
staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
Impressum:
Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt
Pressestelle
Hegelstraße 42
39104 Magdeburg
Tel: (0391) 567-6666
Fax: (0391) 567-6667
Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de






