Haseloff: Bürger und Unternehmen
sollten Fördermöglichkeiten nutzen
Neues ?KfW-Programm Erneuerbare Energien? vereinfacht Antragstellung und erhöht
Förderung
24.04.2009, Magdeburg – 80
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 080/09
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 080/09
Magdeburg, den 24. April 2009
Haseloff: Bürger und Unternehmen
sollten Fördermöglichkeiten nutzen
Neues ¿KfW-Programm Erneuerbare Energien¿ vereinfacht Antragstellung und erhöht
Förderung
Die KfW-Bankengruppe hat die Richtlinien des Förderprogramms
¿KfW-Programm Erneuerbare Energien¿ neu aufgelegt. Die neuen Richtlinien des
Bundes wurden im Frühjahr 2009 bekanntgegeben und beziehen sich u. a. auf die
folgenden Punkte:
o
Im Programmteil ¿Premium¿ (besonders
förderwürdige größere Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien) wurde zum 1.
März 2009 der Aufwand bei der Antragstellung verringert. Anträge können je nach
Anlagentyp sowohl Privatpersonen, kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler,
Kommunen, kommunale oder gemeinnützige Gesellschaften und Landwirte stellen.
Beihilfen, die im Rahmen des Programmteils ¿Premium¿ nach dem 20. Februar 2009
gewährt werden, bedürfen keiner eigenen beihilferechtlichen Genehmigung. Davon
ausgenommen ist die Tiefengeothermie-Förderung.
o
Zum 1. April 2009 wurden im Programm
¿Energieeffizientes Sanieren¿, das sowohl die Sanierung als auch den Kauf eines
sanierten Gebäudes fördert und dabei zwischen der Sanierung Neubauniveau und
Einzelmaßnahmen unterscheidet, für das Neubauniveau der Förderhöchstsatz auf
75.000 Euro angehoben.
Zu den neuen Richtlinien des ¿KfW-Programms für
erneuerbare Energien¿ sagte Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff: ¿Da das
Wirtschaftsministerium im Bereich erneuerbarer Energien und klimafreundlicher
Baumaßnahmen wichtige Tätigkeitsbereiche zur Steigerung der Energieeffizienz
sieht, begrüße ich es außerordentlich, dass der Bund die Förderung fortsetzt
und verbessert. Gerade die Bürger von Sachsen-Anhalt können neben den Unternehmen
davon profitieren, da Zuschüsse in Höhe von bis zu 75.000 Euro möglich sind.¿
Allein im vergangenen Jahr erhielten 550
Unternehmen Zuschüsse aus BMWi-Mitteln im Rahmen des ¿Sonderfonds
Energieeffizienz in KMU¿ für eine qualifizierte, unabhängige Energieberatung.
Darüber hinaus vergab die KfW insgesamt 315 Millionen Euro an Unternehmen im
Rahmen zinsverbilligter Darlehen zur Finanzierung von
Energieeinsparinvestitionen. Haseloff weist die Bürger und Unternehmer darauf
hin, dass es vielfältige Fördermöglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz
gibt und sagt: ¿Mit einer Förderung sind Modernisierungsmaßnahmen oft billiger,
als bei der ersten Planung angenommen wurde, deswegen informieren Sie sich und
lassen Sie sich fördern!¿
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
(BAFA) hat im Rahmen des Förderprogramms ¿Vor-Ort-Beratung¿ im Jahr 2008 in Sachsen-Anhalt
381 Beratungen mit Fördervolumen von insgesamt 100.316 Euro ermöglicht. Diese
positive Tendenz setzte sich im ersten Quartal 2009 mit 104 Förderfällen fort,
die mit insgesamt 29.784 Euro bezuschusst wurden.
Im Rahmen des Beratungshilfeprogramms des Landes
wurden ferner, seit Mai 2007, 15 Anträge mit einem Fördervolumen von 57.000 Euro
auf eine Energieberatung gestellt. Im Jahr 2009 wurden vom Wirtschaftsministerium
bereits fünf Beratungen mit einem Fördervolumen von 21.600 ¿ unterstützt. Haseloff
sagte: ¿Für mich ist es wichtig, dass das Wirtschaftsministerium diesen
wichtigen Bereich der klimafreundlichen Modernisierung unseres Landes durch
eigene Maßnahmen unterstützt. Mich freut es, dass diese Förderung von den
Bürgern in Anspruch genommen wird, und damit ein Erfolg ist.¿
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
- www.kfw-mittelstandsbank.de
- www.kfw-foerderbank.de
- www.beraterforum.de
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