Tipps zum Schutz gegen Fahrraddiebstahl
15.04.2009, Magdeburg – 4
- Landeskriminalamt
Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt - Pressemitteilung Nr.: 004/09
Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt -
Pressemitteilung Nr.: 004/09
Magdeburg, den 15. April 2009
Tipps zum Schutz gegen Fahrraddiebstahl
Mit den ersten warmen Tagen hat jetzt die Radfahr-Saison begonnen und damit
auch die der Fahrraddiebe. Die Polizeiliche Kriminalstatistik des Landes
Sachsen- Anhalt von 2008 weist 14.401 Fälle von Fahrraddiebstahl aus (2007:
15.565 Fälle). Das ist zwar ein Rückgang von -7,5 Prozent, aber der wirksamste
Schutz vor dem Diebstahl ist, das Rad richtig abzusichern. Die Polizei gibt
darum Radfahrern im Faltblatt ¿Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres
Rades?¿ Tipps zum Schutz gegen Diebe.
Obwohl die Ermittlungs- und Fahndungsarbeit der
Polizei aufwendig ist, sind die Chancen, ein gestohlenes Rad wieder zu sehen,
eher gering. Oftmals auch, weil die Besitzer von sichergestellten Fahrrädern
nicht ausfindig gemacht werden können oder weil die Geschädigten der Polizei
keine individuellen Daten zum entwendeten Fahrrad für die Fahndung
bereitstellen können. Wer folgende fünf Tipps beachtet, kann sich wirksam gegen
Fahrraddiebstahl schützen und für den Fall der Fälle auch dazu beitragen, dass
ein entwendeter Drahtesel seinem Besitzer schnell zugeordnet werden kann:
- Schließen
Sie Rad und Rahmen Ihres Fahrrads stets an einem festen Gegenstand an ¿ auch in
Fahrradabstellräumen.
- Geeignet
sind ausschließlich besonders massive Stahlketten, Bügel- oder Panzerkabelschlösser.
- Füllen Sie Ihren Fahrradpass sorgfältig aus
und verwahren Sie ihn sicher in Ihren persönlichen Unterlagen. Der Fahrradpass
mit eingetragener Rahmennummer hilft, gestohlene Räder zweifelsfrei zu
identifizieren, den Täter zu überführen und den rechtmäßigen Eigentümer
ausfindig zu machen.
- Bringen Sie gut sichtbar den Aufkleber
¿Finger weg ¿ Mein Rad ist codiert!¿ an. Dies schreckt mögliche Fahrraddiebe
ab, indem es signalisiert, dass der Eigentümer für eine polizeiliche
Sachfahndung vorgesorgt hat.
- Lassen Sie Ihr Fahrrad von Fachleuten
codieren oder auf andere Weise dauerhaft individuell kennzeichnen. Am besten
eignet sich dazu eine eingravierte Nummer, die nur schwer entfernt und notfalls
auch mit Hilfe der Kriminaltechnik wieder sichtbar gemacht werden kann. Der
alphanumerische Code mit chiffrierten Informationen zum Besitzer kann von
vielen Fundbüros und den Polizeidienststellen decodiert werden.
Weitere Informationen zum Schutz vor Fahrrad-Diebstahl,
das entsprechende Faltblatt zum Download, den Fahrradpass und -aufkleber finden
Sie unter www.polizei-beratung.de.
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