Ministerpräsident ist Schirmherr
/ Haseloff übergibt Förderbescheid
?Gründer-Kids?: Unternehmertum soll in Sachsen-Anhalt noch stärker Schule
machen
23.03.2009, Magdeburg – 54
- Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung
Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 054/09
Ministerium für Wirtschaft und
Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 054/09
Magdeburg, den 23. März 2009
Ministerpräsident ist Schirmherr
/ Haseloff übergibt Förderbescheid
¿Gründer-Kids¿: Unternehmertum soll in Sachsen-Anhalt noch stärker Schule
machen
Eine zentrale Anlaufstelle soll es Sachsen-Anhalts
Schülerinnen und Schülern künftig erleichtern, ihre eigene Firma zu gründen.
Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff übergab dafür heute in Magdeburg einen
Zuwendungsbescheid an die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Sie hatte
sich in einem vom Wirtschaftsministerium initiierten Ideenwettbewerb
erfolgreich um die Trägerschaft der Koordinierungsstelle ¿Schülerfirmen
Sachsen-Anhalt¿ beworben. Die Schirmherrschaft über das Projekt hat
Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer übernommen, um die Bedeutung der
Zusammenarbeit von Wirtschaft und Bildung für eine gezielte Berufsorientierung
und ¿förderung zu unterstreichen.
Land und EU fördern das Projekt in den kommenden
drei Jahren mit knapp 750.000 Euro. Ziel ist es, die Anzahl der Schülerfirmen
im Land zu erhöhen und gleichzeitig die Kooperation zwischen Unternehmen und
Schulen zu verstärken. Unter dem Namen ¿Gründer-Kids ¿ Schülerfirmen
Sachsen-Anhalt ¿ früh aufstehen, früh gründen!¿ wird die Koordinierungsstelle die
Schülerfirmenidee weiterentwickeln ¿ unter Beteiligung erfolgreicher Projekte
wie Schüler-Businessplanwettbewerb und Schüler-Sommerakademie. Das Projekt wird
außerdem durch das Programm ¿Wege finden ¿ gestärkt erwachsen werden¿ der DKJS
sowie der Heinz Nixdorf Stiftung unterstützt.
¿Wir wollen in Sachsen-Anhalt die Kultur der
Selbstständigkeit und des Unternehmertums weiter fördern. Dafür müssen
unternehmerisches Denken und Handeln natürlich schon im schulischen Alltag
verankert sein¿, sagte Haseloff. ¿Durch die Gründung oder Mitarbeit in einer
Schülerfirma kann im schulischen Umfeld unternehmerisches Handeln in
Realsituationen erprobt werden. Die dabei erworbenen Qualifikationen und
Erfahrungen sind von unschätzbarem Wert für den späteren Berufsweg der jungen
Menschen¿ auch wenn sie letztlich nicht den Schritt in die Selbstständigkeit
gehen.¿
¿Im Projektzeitraum wollen wir mindestens 60
Neugründungen von Schülerfirmen anregen und begleiten¿, sagte
DKJS-Geschäftsführerin Dr. Heike Kahl. ¿Darunter sollen mindestens 15
Gründungen aus dem zukunftsträchtigen MINT-Bereich kommen.¿ Zusätzlich zu
Informationsveranstaltungen in den Landkreisen und Planspielen zur
Gründungsmotivation werde es prozessbegleitende Beratungen zum Aufbau von
Schülerfirmen sowie einen jährlichen Schüler-Unternehmer-Tag geben. ¿Um
Wirtschaft und Schulen im Land noch stärker zu vernetzen sollen zusätzlich
Mentorenschaften zwischen Unternehmen und Schülerfirmen vermittelt und
begleitet werden. Besonders wichtig ist uns die Gründung eines Schülerfirmenfonds,
um die Anschubfinanzierung für entstehende Schülerfirmen zu sichern. Dieser
Fonds soll sich aus Eigenmitteln der Stiftung sowie Spenden von Banken und
Unternehmen speisen.¿
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