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"Erfolgsgeschichte" und
"Ausgewählter Ort der Ideen 2009"
Im Osten geht auch technologisch die Sonne auf: Land und Bund zeichnen
Fraunhofer-CSP aus

16.02.2009, Magdeburg – 28

  • Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 28/09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ministerium für Wirtschaft und

Arbeit - Pressemitteilung Nr.: 28/09

 

 

 

Magdeburg, den 13. Februar 2009

 

 

 

"Erfolgsgeschichte" und

"Ausgewählter Ort der Ideen 2009"

Im Osten geht auch technologisch die Sonne auf: Land und Bund zeichnen

Fraunhofer-CSP aus

 

 

 

 

 

Mit dem im Aufbau befindlichen

Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, einem weltweit einmaligen

Kristallisations- und Materialanalysezentrum für den Photovoltaik-Werkstoff

Silizium, ist heute eine weitere Einrichtung als ¿Erfolgsgeschichte ¿ Made in

Sachsen-Anhalt¿ ausgezeichnet worden. Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff

enthüllte dafür ein 480 x 480 cm großes Banner an der Außenfassade eines

Institutsgebäudes am Standort Halle. Der Text ¿2:1 für Solar Valley.¿ verweist

darauf, dass im Fraunhofer CSP zwei Institute ihre Kompetenzen für die

Photovoltaik bündeln: Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in

Halle und Freiburg sowie das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

in Freiburg. Gleichzeitig wurde das Fraunhofer CSP im Rahmen des bundesweiten

Wettbewerbs ¿Deutschland ¿ Land der Ideen¿ als ¿Ausgezeichneter Ort 2009¿

prämiert. ¿Deutschland ¿ Land der Ideen¿ ist eine Initiative von

Bundesregierung und deutscher Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von

Bundespräsident Horst Köhler. Sie zeichnet mit diesem Projekt 365 Orte aus, die

für Innovation und Ideenreichtum stehen.

 

 

 

¿Das Fraunhofer-CSP wird nach

seiner Fertigstellung im Jahr 2011 der zentrale Forschungsdienstleister für

Solarunternehmen in Mitteldeutschland. Aber bereits jetzt ist das

Forschungszentrum eine ¿Erfolgsgeschichte ¿ Made in Sachsen-Anhalt¿, weil es

die Attraktivität unseres Landes für Neuansiedlungen innerhalb dieser

Zukunftsbranche deutlich steigert¿, betonte Haseloff. ¿Das CSP trägt dazu bei,

dass im Osten auch technologisch die Sonne aufgeht.¿ Nur durch gemeinsame

anwendungsorientierte Forschungsprojekte könne der Innovationsvorsprung der

heimischen Unternehmen im internationalen Wettbewerb auf lange Sicht gehalten

werden.

 

 

 

¿Das Fraunhofer CSP stellt sich

mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer großen Herausforderung in

der Photovoltaikbranche: Wir wollen daran mitarbeiten, dass die alternative

Energie zu gleichen Preisen wie konventioneller Strom angeboten wird. Dass wir

für unsere Innovationsfreude heute doppelt ausgezeichnet werden, freut

uns sehr¿, sagte Prof. Gerhard Willeke zur Eröffnung der

Auszeichnungsveranstaltung.

 

 

 

Das Fraunhofer-Center CSP wird von

Professor Gerhard Willeke und Dr. Jörg Bagdahn gemeinsam geführt. Schwerpunkte

der Arbeiten liegen in den Bereichen für Siliziumkristallisation, Herstellung

dünner Siliziumwafer, Beschichtungstechnologien, Modulfertigungstechnologien

sowie in der chemischen, mechanischen, elektrischen und optischen

Materialanalyse von Materialien der Photovoltaik. Das Fraunhofer CSP wird

Forschungsleistungen für die regionalen Solarunternehmen anbieten und

frühzeitig die Vernetzung mit der Industrie und den weiteren

Forschungseinrichtungen der Region herstellen. Der Aufbau des CSP an den

Standorten Halle und Schkopau wird mit 60 Millionen Euro von EU, Land und

Fraunhofer Gesellschaft gefördert.

 

 

 

Erst im vergangenen Herbst wurde

die Initiative ¿Solar Valley Mitteldeutschland¿ als eines von fünf

Spitzenclustern in Deutschland ausgezeichnet. Damit verbunden sind Forschungsgelder

in Höhe von insgesamt rund 40 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren.

Hinzu kommen 10 Millionen Euro vom Land Sachsen-Anhalt, 10 Millionen Euro vom

Land Thüringen und 20 Millionen Euro vom Land Sachsen. Die Wirtschaft wird

weitere 40 Millionen Euro kofinanzieren. 29 Solarfirmen sowie 14

Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt  ¿ darunter

das Fraunhofer-Center CSP in Halle ¿ haben sich zum ¿Solar Valley

Mitteldeutschland¿ zusammengeschlossen, um ihre Potentiale zu bündeln. 

 

 

 

Erfolgsgeschichten gehen in die

zweite Runde

 

 

 

In den vergangenen Monaten wurden

landesweit vierzehn Unternehmen und Institutionen als ¿Erfolgsgeschichten¿

ausgezeichnet: neben Unternehmen wie der Graepel-STUV GmbH aus Seehausen, der

Q-Cells SE, Carbonit Filtertechnik aus Salzwedel oder ThyssenKrupp Presta in

Ilsenburg zählen dazu auch Einrichtungen wie das Mitteldeutsche

Multimediazentrum MMZ in Halle/Saale. Als kulturtouristische

¿Erfolgsgeschichten¿ wurden unter anderem die Schlosskirche in Lutherstadt-Wittenberg,

das Gartenreich Dessau-Wörlitz, die Stiftung Bauhaus Dessau, die Arche Nebra,

das Rosarium Sangerhausen sowie das ¿Grüne Band¿ mit Bannern und

Fußbodenaufklebern geehrt. Bis zum Frühjahr 2009 werden weitere sieben

Erfolgsgeschichten vorgestellt. So entsteht nach und nach eine ¿Landkarte der

Innovation¿, welche die Frühaufsteher-Mentalität und den Innovationsvorsprung

des Landes erlebbar machten sollen.

 

 

 

Die auszuzeichnenden Einrichtungen

wurden aus 75 Vorschlägen ausgewählt, die im Frühjahr 2008 im Rahmen der

Imagekampagne des Landes bei der Investitions- und Marketinggesellschaft

Sachsen-Anhalt eingereicht wurden. Gesucht wurden Erfindungen, Entwicklungen

und gesellschaftliche Anstöße aus Sachsen-Anhalt, die im Alltag, in Beruf oder Umfeld

zum Staunen verleiten, und die das Land und seine Bürger weiterbringen.

 

 

 

www.investieren-in-sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

Impressum:

 

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit

Pressestelle

Hasselbachstr. 4

39104 Magdeburg

Tel: (0391) 567 - 43 16

Fax: (0391) 567 - 44 43

Mail:

pressestelle@mw.sachsen-anhalt.de

 

 

 

 

 

 

 

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