Verkehrsminister Daehre:
Erinnerung an Ende der deutschen und europäischen Teilung an wichtigen Verkehrswegen
03.02.2009, Magdeburg – 7
- Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr
Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr - Pressemitteilung Nr.:
007/09
Ministerium für Landesentwicklung
und Verkehr - Pressemitteilung Nr.: 007/09
Magdeburg, den 30. Januar 2009
Verkehrsminister Daehre:
Erinnerung an Ende der deutschen und europäischen Teilung an wichtigen Verkehrswegen
An allen wichtigen
Straßenverbindungen, die über die ehemalige deutsch-deutsche Grenze verlaufen,
soll an den Fall des Eisernen Vorhangs und die damit verbundene Überwindung der
europäischen Teilung im Herbst 1989 erinnert werden.
Dieses Vorhaben ist
Gegenstand der bei der Konferenz der Verkehrsminister am 18. April 2007
unterzeichneten ¿Brocken-Erklärung¿. ¿Mir ist es wichtig, gemeinsam mit meinen
Kollegen anlässlich des 20. Jahrestages dieser historischen bedeutsamen Ereignisse
einen eigenständigen Beitrag wider das Vergessen zu leisten und die heutige und
kommende Generation an die Öffnung der Grenzen zu erinnern¿, sagte
Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre heute im thüringischen
Suhl bei der Eröffnung der Geschichtsmesse ¿20 Jahre Friedliche Revolution und
Deutsche Einheit¿. Sein Wunsch sei es, dass Bürgerinnen und Bürger, die die
ehemalige innerdeutsche Grenze heute auf einer normalen Straße passieren,
miteinander darüber sprechen, dass genau dieser Ort ein Teil der europäischen
Geschichte sei. Die Erinnerung an die Überwindung der europäischen Teilung
müsse unbedingt wach gehalten werden, fügte er hinzu.
Nach Auskunft des
Ministers werden entlang der einstigen Trennlinie zwischen Ost und West
bundesweit einheitliche Schilder angebracht. Das erste dieser Schilder
enthüllte Daehre gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee am 2.
Oktober des vorigen Jahres an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze zwischen
Hötensleben und Schöningen (Landesstraße 104 bzw. 652). Bis zum Jubiläumstag, dem
9. November dieses Jahres, sollen bundesweit etwa 180 solcher Erinnerungstafeln
aufgestellt werden. Allein zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt werden es
42 sein.
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Tel: (0391) 567-7504
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presse@mbv.sachsen-anhalt.de
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